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Die Malerschule in Buxtehude schließt für immer

Bald ein Bild aus der Vergangenheit: Jörg Jacob Basedahl vor Deutschlands ältester Malerschule (Foto: tk)
Jörg Jacob Basedahl: "Das tut unendlich weh" / Im März 2016 ist Schluss

tk. Buxtehude. Eine 140 Jahre alte Institution schließt am 31. März 2016 ihre Pforten. Die Malerschule Buxtehude ist dann Geschichte. "Die Schülerzahlen reichen einfach nicht mehr", sagt Malerschul-Direktor Jörg Jacob Basedahl.

Der letzte Jahrgang der Maler und Lackierer, die in Buxtehude auf ihre Meisterprüfung vorbereitet werden, werde ordnungsgemäß zu Ende geführt, versichert Basedahl. Erst nach der letzten Prüfung werde die Tür endgültig geschlossen. Den wesentlichen Grund dafür, dass Deutschlands älteste Meisterschmiede für Maler am Ende ist, sei der fehlende Nachwuchs. Immer weniger junge Menschen entscheiden sich für diesen Beruf, daher seien es immer weniger Meisterschüler gewesen, so Basedahl, der die private Malerschule seit 14 Jahren leitet.

"Diese Entscheidung tut unendlich weh", sagt Jörg Jacob Basedahl dem WOCHENBLATT. Eine andere offene Frage: Was wird mit dem denkmalgeschützten Gebäude passieren, das der Stadt Buxtehude gehört? Die Malerschule hatte die rotgeklinkerte Immobilie nur gemietet. Im Seitenflügel hat seit einigen Jahren das "Kulturforum am Hafen" seinen Platz.

Gedankenspiele zur Nutzung hat es in den vergangenen Jahren schon häufig gegeben. Die Ideen reichten von Hotel bis hin zu Konferenzzentrum. Die Buxtehuder Politik hat auf jeden Fall ein Überraschungs-Thema, das vor dem Ende der laufenden Haushaltsberatungen diskutiert werden kann.