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Fallrohre geklaut - Ein Regenguss käme jetzt nicht gut

Bernd Meinke zeigt eines der abgetrennten Fallrohre

jd. Harsefeld. Dreister Kupfer-Klau am Harsefelder Rathaus.

Bernd Meinke, Vize-Rathauschef in Harsefeld, verfolgt derzeit aufmerksam den Wetterbericht: "Hoffentlich zieht das nächste Wärmegewitter an uns vorbei." Am Rathaus fehlen derzeit fast alle Fallrohre. Die Regenwasserrohre aus Kupfer waren am Wochenende von Langfingern abmontiert worden. "Ein Wolkenbruch käme jetzt nicht so gut", meint Meinke.

Bislang hätten sich die Metalldiebe meist an Schulen zu schaffen gemacht, so der Verwaltungs-Vizechef. Nun sei erstmals das Rathaus vom Kupfer-Klau betroffen. "Ich verstehe gar nicht, dass die Ganoven überhaupt noch Abnehmer finden", wundert sich Meinke. Jedem Schrotthändler müsse doch klar sein, dass es sich nur um Diebesgut handeln könne, wenn jemand Kupferrohre anbiete.

Oftmals ersetzt die Gemeinde die geklauten Rohre durch eine billige Kunststoff-Teile. Doch das kommt an einem "Prestige-Bau" wie dem Rathaus wohl nicht in Frage. "Die Anschaffung neuer Kupferrohre schlägt mit rund 3.000 Euro zu Buche", rechnet Meinke vor: "Das Geld fehlt dann an anderer Stelle."

• Hinweise an die Polizei Harsefeld unter Tel. 0 41 64 - 90 95 90.