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Der Eingang kommt zuletzt dran

Soll umgestaltet werden: der derzeit wenig ansprechend wirkende Eingangsbereich des Harsefelder Freibades
jd. Harsefeld. Schöner denn je: Das Harsefelder Freibad wird innerhalb von vier Jahren komplett runderneuert. Das soll das i-Tüpfelchen bei der Neugestaltung des Harsefelder Freibades werden: Nach den umfassenden, seit drei Jahren laufenden Sanierungsarbeiten will die Samtgemeinde abschließend den Eingangsbereich in Angriff nehmen. Das mehr als 40 Jahre alte Bad wurde in den vergangenen drei Jahren sowohl einer optischen als auch einer technischen Verjügungskur unterzogen und so mit Extras aufgepeppt, dass es sich nun als modernes, zeitgemäßes Familienbad präsentiert. Derzeit werden die Umkleidekabinen und die sanitären Anlagen auf Vordermann gebracht. Zu guter Letzt ist der Eingang an der Reihe: In der kommenden Woche beraten die Mitglieder des Bauauschusses über die Ausführung des künftigen Entrées. Zur Diskussion stehen drei Alternativen.

"Zunächst lagen nur zwei Varianten vor", berichtet Harsefelds Samtgemeindebürgermeister Rainer Schlichtmann. Beide Ausführungen würden sich erheblich unterscheiden - nicht nur optisch, sondern vor allem hinsichtlich der Kosten. Die von einem Architekurbüro entwickelte Variante 1 schlage mit immerhin 150.000 Euro zu Buche, während die im eigenen Haus konzipierte Variante 2 lediglich knapp 60.000 Euro koste.

Bei dem Architekten-Entwurf handelt es sich laut Schlichtmann um eine aufwendige Zeltdach-Konstruktion: Eine riesige, speziell beschichtete Zeltplane, die einem Sonnensegel ähnelt, wird dabei über den Eingang gespannt. Der Nachteil: Die Plane soll nicht 100-prozentig wasserdicht sein. Bei Starkregen bestehe die Gefahr, dass die darunter liegenden Kassenautomaten durch Feuchtigkeit beschädigt werden können, so Schlichtmann.

Die kostengünstige Alternative wiederum ist optisch wenig ansprechend: Vor den bestehenden Eingangsbereich, der weitgehend erhalten bleibt, wird lediglich eine verglaste Front gesetzt, die dem Ganzen einen etwas moderneren Touch verleihen soll. Das eigentliche Problem, die gedrungene Optik aufgrund der sehr geringen Höhe, wird dadurch nicht beseitigt.

So ist es letztlich nicht verwunderlich, dass beide Alternativen bei einer Beratung der Fraktionsvorsitzenden weitgehend durchfielen. Die Verwaltung hat nun eine dritte Variante ins Spiel gebracht, die von Ingenieur Harald Müller aus dem Bauamt und dem Betriebsleiter des Schwimmbades, Michael Wege erstellt worden ist. Dieser Plan sieht ein leicht angeschägtes Flachdach vor, das an acht hohen Pylonstützen aus verzinktem Stahl montiert ist. "Diese Konstruktion hebt sich von dem Gebäuderiegel ab und passt optisch dennoch hervorragend dazu", meint Wege.
Preislich liegt diese Variante mit knapp 120.000 Euro zwischen den beiden anderen.

• Der Bauausschuss der Samtgemeinde tagt am Dienstag, 4. Februar, um 19 Uhr im Harsefelder Rathaus.