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Harsefeld soll Kurort werden - Fragen zur Kommunalwahl: Das WOCHENBLATT bat die Partei ALFA (Allianz für Fortschritt und Aufbruch) um Antworten

Uwe Schröder, Jens Paulsen und Dieter Bäurle (v.li.) (Foto: ALFA)
jd. Harsefeld. Die Bürger sind gefordert: Am Sonntag finden in Niedersachsen Kommunalwahlen statt. Das WOCHENBLATT stellt Parteien vor, die in den Harsefelder Samtgemeinderat einziehen wollen. Hier sind die Antworten der Partei ALFA (Allianz für Fortschritt und Aufbruch):
Was sind die drei wichtigsten Projekte, die der nächste Rat unbedingt voranbringen soll? 1. Keine Steuer- und Abgabenerhöhungen bei strikter Haushaltsdisziplin. 2. Sicherstellung der ärztlichen Versorgung und die Entwicklung neuer Konzepte für die fachärztliche Versorgung. 3. Erfüllung der Voraussetzungen für die staatliche Anerkennung als Kurort und Prüfung der Realisierbarkeit der Errichtung eines Erlebnis-Solebades und Klein-Gradierwerkes im Bereich der Eissporthalle.
Wie stellen Sie sich für die kommenden Jahre die Integration der Flüchtlinge innerhalb der Samtgemeinde Harsefeld vor?
Wir wollen, dass die Integration der von uns aufgenommenen Flüchtlinge verbessert wird, betrachten die Integration jedoch auch als Bringschuld der von uns Aufgenommenen. Die ehrenamtlichen Helfer sind zu unterstützen. Auf der Grundlage einer Bestandsaufnahme - auch der Kosten - ist ein Integrationskonzept zu erarbeiten, um die Möglichkeiten des neuen Integrationsgesetzes ausschöpfen zu können.
Die Verkehrs- und Parkplatzsituation im Kernort Harsefeld wird immer wieder von den Bürgern kritisiert. Sehen Sie hier Handlungsbedarf?
Die Schaffung neuer Parkplätze im Ortskern des Flecken Harsefeld wird wohl kaum möglich sein. Nach einer Analyse des Bedarfs sollte gemeinsam mit den Geschäftsinhabern nach einer Lösung gesucht werden.
Ist die Samtgemeinde Harsefeld ein attraktiver Wirtschaftsstandort oder muss aus Ihrer Sicht hier mehr unternommen werden?
Hier muss mehr unternommen werden. Durch ein aktives Standortmarketing auf „Chefebene“ ist - auch im Interesse der Schaffung neuer Arbeitsplätze und der Erhöhung des kommunalen Steueraufkommens - die Ansiedlung neuer Betriebe zu fördern und damit der Wirtschaftsstandort der Samtgemeinde Harsefeld und ihrer vier Gemeinden zu stärken.
Der demografische Wandel ist in vollem Gange. Wie sollten sich die Samtgemeinde und die Mitgliedskommunen auf diese Entwicklung einstellen?
Wir müssen uns mehr um unsere Senioren kümmern und nahe der Ortszentren mehr seniorengerechten Wohnraum zur Verfügung stellen. Im Flecken Harsefeld sollte überprüft werden, ob trotz des wohl etwas problematischen Untergrundes eine Bebauung des Campingplatzgeländes mit Seniorenwohnungen und Mehrgenerationshäusern möglich ist und der Campingplatz an den Ortsrand verlegt werden kann.
• Das sind die Kandidaten von ALFA für den Samtgemeinderat Harsefeld: Jens Paulsen, Uwe Schröder, Dieter Bäurle