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Für den guten Zweck gerockt

Sven Florijan versteigerte Kiez-Touren (Foto: gb)

Benefizkonzert für Kinder aus Tschernobyl bringt 1.500 Euro ein

gb. Jesteburg. Da bebte die Jesteburger Natürbühne: Gleich sieben Bands legten sich mächtig ins Zeug und traten für einen guten Zweck auf. Der Erlös des Konzerts „Rock für Tschernobyl“ kommt Kindern aus der weißrussischen Region Gomel zugute. Von den insgesamt eingespielten 1.400 Euro verbringen die Opfer der Folgen der Reaktorkatastrophe von 1986 Ferien im Landkreis Harburg.
Zu dem Open-Air-Event, das unter der Schirmherrschaft von Superintendent Dirk Jäger stand, hatten die Evangelischen Jugend und der Verein „Mensch und Tier in Gemeinschaft“ („MuTiG“) eingeladen. Moderatorin Christina Osswald führte die rund 350 Besucher charmant durch die Veranstaltung.
„Peak 3“ aus Harsefeld machte mit heißen Eigenkompositionen von „norddeutschem Wüstensound“ den Auftakt. Heimspiel hatten die Jesteburger „Paul und Lennart“, die wie „Rain in Venice“ Coversongs spielten. Gefeiert wurden auch die Deutschrocker „Zungenschuss“ und „Hauptgewinn“. Sven Heizer begeisterte als Udo-Lindenberg-Double, und die Kölner Contrabassistin Maike Krautscheid ließ Stücke von Nina Simon erklingen.
„Ich bin eine Rampensau, aber auch ein sehr sozialer Mensch“, sagte Entertainer Sven Florijan. Der Assistent von Travestie-Star Olivia Jones versteigerte Kiez-Touren und übernahm spontan auch gleich die Schirmherrschaft von „MuTiG“. „Das war ein Mega-Spaß, wir kommen gern im nächsten Jahr wieder“, freuten sich die begeisterten Fans.