Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

"KiK" ist es nicht

In die ehemaligen Räume des Bio-Ladens soll nach den Plänen des Eigentümers ein Lebensmittelmarkt einziehen

Immobilien-Eigentümer Steffen Maack hofft auf neues Lebensmittel-Geschäft im Zentrum

mum. Jesteburg. Kommt der Textil-Discounter "KiK" nach Jesteburg? Im Heidedorf gibt es derzeit kein anderes Thema. Selbst in den einschlägigen Internet-Foren wird über die Eröffnung des Billig-Marktes diskutiert. Dort heißt es, dass in den Räumen des ehemaligen Bio-Marktes gegenüber der "Insel" bald eine Filiale des Marktes eröffnet. Doch: "An diesem Gerücht ist nichts dran", sagt Steffen Maack. Und der muss es wissen. Immerhin ist er der Eigentümer der Immobilie. "Ich weiß nicht, woher das Gerücht stammt", sagt Maack. Er habe mit dem Unternehmen keine Gespräche geführt.
Ohnehin hat Maack ganz andere Pläne für den Gebäudekomplex im Herzen des Dorfes. "Am liebsten würde ich dort ein Lebensmittelgeschäft für Spezialitäten sehen", sagt Maack. Das sei aus seiner Sicht eine gute Ergänzung zum bald neuen Famila-Mark und der bereits bestehenden Rewe-Filiale. Da zum 31. Oktober auch der benachbarte Kunstraum "schräg + gut" schließt (das WOCHENBLATT berichtete), würden insgesamt etwa 300 Quadratmeter zur Verfügung stehen. "Nach der Schließung des Edeka-Marktes würde ein Lebensmittel-Geschäft direkt im Ort fehlen", so Maack.
Ihm gehörten auch die ehemaligen Räume des Restaurants direkt an der Hauptstraße. Dort hat die Gemeinde Jesteburg zurzeit eine Kinderkrippe eingerichtet. Laut dem Eigentümer sei dies nur eine provisorische Lösung: "Ich möchte, dass dort wieder Gastronomie stattfindet". Maack ist davon überzeugt, dass viel Potenzial in dieser Fläche und den dazugehörigen Immobilien steckt. Seine Frau Snezana Lesic-Maack betreibt übrigens das Café und Geschäft "Mokassin".
Auch für das angrenzende etwa 3.000 Quadratmeter große Grundstück mit Blick ins Seeve-Tal hat Maack bereits konkrete Pläne. "Wir haben bei der Gemeinde einen Bauantrag gestellt", so der Jesteburger. Er möchte dort drei Stadtvillen errichten. "Sollte die Gemeinde zustimmen, wollen wir am liebsten so schnell wie möglich mit den Arbeiten beginnen."