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Single-Haushalte werden immer älter - In Niedersachsen wohnen die zweitmeisten Singles

Laut LBS-Studie wohnen in Berlin die meisten Singles (49 Prozent); Niedersachsen liegt mit eine Quote von 47 Prozent auf dem zweiten Platz (Foto: LBS)
(mum). Mit einer Quote von 37 Prozent sind Single-Haushalte laut Statistischem Bundesamt der häufigste Haushaltstyp in Deutschland. Dabei kann der Begriff „Single“ täuschen, immerhin ist mehr als ein Drittel der Alleinlebenden älter als 64 Jahre. Die Alleinlebenden zieht es insbesondere in die Großstädte: 42 Prozent wohnen in Städten mit mindestens 100.000 Einwohnern. Laut LBS-Studie wohnen in Berlin die meisten Singles (49 Prozent); Niedersachsen liegt mit eine Quote von 47 Prozent auf dem zweiten Platz.
Je älter die Menschen sind, desto mehr Wohnraum steht ihnen zur Verfügung, wie die Ergebnisse der Zensusumfrage zeigen. So umfasst der Haushalt eines alleinstehenden Rentners im Schnitt 78 Quadratmeter. Das sind 11 Prozent mehr als der durchschnittliche Ein-Personen-Haushalt mit 70 Quadratmetern bewohnt. Besonders viel Platz haben Alleinstehende, die in den eigenen vier Wänden leben. Ihnen stehen durchschnittlich 97 Quadratmeter zur Verfügung, Mietern hingegen nur 59 Quadratmeter.