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Jesteburg: Grünes Licht für Famila

"Hände hoch für Famila": Der Jesteburger Gemeinderat stimmt für den Famila-B-Plan

Jesteburger Gemeinderat ignoriert Einwände und macht den Weg frei für den Supermarkt.

mum. Jesteburg. Ist der Weg für Famila jetzt frei? Am Mittwochabend haben sich die Mitglieder des Jesteburger Gemeinderats mit großer Mehrheit für den Bebauungsplan „Am Brettbach“ ausgesprochen. Einzig Siegfried Ziegert und seine Tochter Cornelia (beide SPD) stimmten gegen den B-Plan. Damit haben die Jesteburger den Weg für die Ansiedlung des Famila-Marktes auf dem Schützen-Areal geebnet.
„Die Unterlagen werden jetzt nochmals überarbeitet und in den nächsten zwei bis drei Wochen beim Landkreis zur Veröffentlichung vorgelegt“, erklärt Samtgemeinde-Direktor Hans-Heinrich Höper. Es folge die Veröffentlichung im Amtsblatt. „Sollte der Landkreis in der Zwischenzeit die Baugenehmigung erteilen, könnte Famila zügig mit dem Bau des Supermarktes beginnen“, so Höper.
In Kiel kam die positive Nachricht gut an: „Wir freuen uns, dass der Rat nach zweieinhalb Jahren mit dem Satzungsbeschluss den Weg zum Bau unseres Marktes freigemacht hat“, so Famila-Geschäftsführer Christian Lahrtz. „Wir stehen in den Startlöchern und wollen so schnell wie möglich mit dem Bau beginnen.“
Deutliche Bedenken seitens der Industrie- und Handelskammer sowie der Gemeinde Hanstedt und der REWE Markt GmbH ließen die Jesteburger Politiker nicht gelten.
Mit der Entscheidung des Gemeiderates besteht jetzt die Möglichkeit, dass gegen den B-Plan geklagt wird. Dies ist - so hört man - sehr wahrscheinlich.
• Der Bauantrag für den Famila-Markt ist Thema im Jesteburger Bauausschuss am Dienstag, 4. März. Ein Vertreter des Kieler Unternehmens wird ab 19 Uhr im „Alten Rathaus“ die Pläne vorstellen. Die Sitzung ist öffentlich.

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