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Umgehung: "Brückenbau geht sehr gut voran"

An dieser Stelle trifft die geplante Ortsumgehung auf die Straße "Jorkerfelde"
bc. Jork. Noch immer wartet die Gemeinde Jork auf den Fördermittelbescheid. Ohne ihn kann der Bau der Ortsumgehung nicht starten. Das teilt Jorks Bauamtsleiter Thomas Bültemeier auf WOCHENBLATT-Anfrage mit. Ein Problem sei der fehlende Bescheid der Regierungsvertretung Lüneburg jedoch nicht. Das Ziel, Anfang Juli 2013 mit dem Bau des Vorbelastungsdamms und der Brücke über die Jorker Wettern ("Jorkerfelde") zu beginnen, sei laut Bültemeier nicht in Gefahr. Wie berichtet, hat die Jorker Verwaltung für den Bauherrn der Straße - den Landkreis Stade - die Planung übernommen.

Sobald der Bescheid da ist, will Jork mit der Ausschreibung beginnen. "Das dauert etwa acht Wochen", informiert Bültemeier. Danach könne mit der Einrichtung der Baustelle begonnen werden. Im nächsten Schritt soll eine Behelfsbrücke über die Jorker Wettern entstehen. Geplant ist, dass darüber die Lkw fahren, um den Sand für den Damm abzuladen. Bültemeier: "Parallel könnte dann der Bau der richtigen Brücke über die Wettern anfangen."

Der Startschuss für die Ortsumgehung fiel im November 2012 im Gewerbegebiet "Ostfeld". Das Bauunternehmen "Holst" baut dort derzeit an einer Brücke (580.000 Euro) über die Osterjorker Wettern. "Die Bauarbeiten gehen sehr gut voran", sagt Bültemeier. Der Brückenbau stellt gleichzeitig den Beginn der Erweiterung des Gewerbegebiets dar.

Ziel ist es, die ca. 1,8 km lange Ortsumgehung von "Jorkerfelde" bis "Osterjork" im Herbst 2014 fertigzustellen. 2,8 Millionen Euro sollen verbaut werden. Wie viel die Gemeinde Jork bezahlen muss, legt der Fördermittelbescheid fest, auf den Jork bekanntlich noch wartet. Ungefähr 60 Prozent der Baukosten sollen gefördert werden.