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Im Kindergarten in Oldendorf werden körperliche Aktivitäten groß geschrieben / Krippe eingeweiht

Die Schützlinge der zweiten Krippengruppe mit ihren liebevollen Betreuerinnen Stina Freudenthal (li.), Carola Herrmann (hinten) und Iris Thiele

Lernen durch Bewegung


sb. Oldendorf. Über viele Besucher freute sich kürzlich das Team des Kindergartens in Oldendorf. Die Betreuungseinrichtung an der Sunder Straße hatte zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Die Besucher konnten die komplette Anlage besichtigen, darunter u.a. den neuen Krippenraum und den neu angelegten Spielplatz.

Bereits im Februar diesen Jahres hatten die „Minis“ von ein bis drei Jahren mit den Erzieherinnen Stina Freudenthal, Iris Thiele und Carola Herrmann das neue Domizil bezogen. Es ist die zweite Krippengruppe des Oldendorfer Kindergartens. „Die Nachfrage nach Betreuung für die Kleinsten war so groß, dass die Plätze bereits vor Fertigstellung des Anbaus vergeben waren“, sagt Martina Förster-Böhm. Seit 13 Jahren ist sie Leiterin des Kindergartens und hat die Einrichtung in den vergangenen Jahren stetig wachsen sehen. „Trotz des demografischen Wandels werden es in Oldendorf immer mehr Kinder“, sagt sie. „Der Ort ist durch die Neubaugebiete, in die überwiegend junge Familien mit Kindern ziehen, stetig angewachsen.“

In dem neuen Krippenraum werden 15 Kinder zwischen einem und drei Jahren betreut. Das helle und freundlich eingerichtete Spielzimmer wird durch ein Bad mit Wickeltisch und WCs in zwei kindgerechten Größen sowie einen Ruheraum ergänzt. Eine Glas­tür führt direkt auf den Krippenspielplatz. Gleich nebenan spielen die „Großen“ zwischen drei und sechs Jahren.

Der Kindergarten in Oldendorf ist ein „Bi-B-Er“-Kindergarten. Die Buchstaben stehen für „Bildung“, „Bewegung“ und „Erziehung“. „Wir sind seit 2014 als ,Bi-B-Er‘-Einrichtung zertifiziert“, erzählt Martina Förster-Böhm. Bei diesem Konzept spielt die Bewegung eine entscheidende Rolle. „Körperliche Aktivität ist für die Entwicklung der Kinder von entscheidender Bedeutung“, erklärt die Kindergarten-Leiterin. „Viele Kompetenzen wie Sprechen, Zählen oder Musizieren lassen sich durch spielerische Bewegung leichter vermitteln.“

Laufen, springen, klettern, toben: Hierfür stehen den Mädchen und Jungen des Oldendorfer Kindergartens eine Bewegungshalle mit tollen Spielgeräten sowie der große Spielplatz zur Verfügung. Zudem gehen alle Gruppen einmal in der Woche in die Sporthalle oder auf den Sportplatz des benachbarten Rudolf-Pöpke-Sportzentrums. Hinzu kommen Waldtage und weitere spannende Ausflüge. Zudem wird in der Einrichtung viel Wert auf gesunde Ernährung gelegt. Pudding oder Schokolade zum Frühstück sind tabu, mittags kocht eine hauseigene Köchin leckere, gesunde Kost.

Insgesamt besuchen 140 Kinder zwischen einem und sechs Jahren Kindergarten und Krippe. „Im Vormittags- und Ganztagsbereich sind wir ausgebucht, lediglich am Nachmittag haben wir noch einige freie Plätze“, sagt Martina Förster Böhm.