Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Naherholung und Sportstätten auf der Stader Geest

Kandidaten der FWG für den Samtgemeinderat Oldendorf-Himmelpforten (Foto: FWG/Bearb. MSR)

Fragen zur Wahl: Freie Wählergemeinschaft Oldendorf-Himmelpforten fordert transparente Verwaltung

tp. Oldendorf-Himmelpforten. In Vorbereitung auf die Kommunalwahl am Sonntag, 11. September, gibt das WOCHENBLATT anhand von fünf Fragen an die Parteien und Wählergemeinschaften eine Orientierung für die Wähler. Heute fünf Fragen an die Freie Wählergemeinschaft (FWG) Oldendorf-Himmelpforten im Rat der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten

1. Was sind die drei wichtigsten Projekte, die sie voranbringen möchten?
Bürgernahe Verwaltung mit entsprechend geschultem Personal und transparenter Haushaltspolitik. Bündelung des Durchgangsverkehrs auf den Hauptverkehrsstraßen und Minimierung der Geschwindigkeit durch bauliche Eingriffe. Im Blick bleiben auch der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs und eine gute Ärzteversorgung.

2. Wie stellen Sie sich die Integration der Flüchtlinge in ihrer Gemeinde vor?
Integration darf kein Wahlkampfthema sein. Es handelt sich hier um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der Behörden und vor allem viele Ehrenamtlich gefordert sind. Es ist nichts, was von heute auf morgen geht, aber es wird ein Gewinn für uns alle sein. Die FWG stellt sich ihrer Verantwortung und packt dort an, wo Hilfe und Unterstützung gebraucht wird.

3. Rege Bautätigkeit in den Hauptorten und einigen Mitgliedsdörfern – was außer günstigem Bauland wollen Sie Neubürgern bieten?
Vor allem jungen Familien müssen in ihren Heimatdörfern Baugrundstücke und die erforderliche Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden. Dabei sollte die Flächennutzungsplanung steuernd eingreifen. Den vielen Neubürgern werden bereits hervorragende Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindergärten und ärztliche Versorgung geboten. Dazu kommen Sporthallen, die vielen Sportplätze sowie hervorragende Möglichkeiten zur Naherholung an der Oste, im Hohen Moor und an den Sunder Seen.

4. Wie ist Ihre Meinung zum geplanten Einkaufszentrum an der Ortsdurchfahrt Himmelpforten?
Die Planungshoheit hat die Gemeinde Himmelpforten. Die FWG geht davon aus, dass sich die Gemeinde bei ihren Entscheidungen vor allem von dem selbst in Auftrag gegebenen Gutachten zur Einzelhandelsentwicklung leiten lässt. Dieses legt Zielprioritäten fest und macht für die FWG deutlich, dass das geplante Einkaufszentrum überdimensioniert ist und gut funktionierenden Märkten innerorts die Kaufkraft nehmen wird. Die FWG wird ihre Bedenken - auch zur geplanten Anbindung der Fläche an die B73 - rechtzeitig formulieren.

5. Wie lässt sich ein Ausbluten entlegener Dörfer der Samtgemeinde verhindern?
Viele Mitglieder und Freunde der FWG Oldendorf-Himmelpforten haben am Regionalen Entwicklungskonzept Kehdingen-Oste "Auf’s Land ey! Wir bewegen was" mit den Schlagworten Zusammenkommen, Ankommen, Weiterkommen, Vorankommen, Herkommen mitgearbeitet.

Die FWG-Kandidatenliste:

Getragen wird diese Bewegung von dem Ziel, die Region Kehdingen-Oste und damit auch die Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten als Lebensort und -mittelpunkt zu erhalten und weiterzuentwickeln. Die Kandidatenliste der FWG: 1. Allers, Ulrich, 2. Bincke-Oellrich, Gerda, 3. Burfeindt, Hinrich, 4. Ducksch, Frank, 5. Frisch, Sven, 6. Gimm, Werner, 7. Haack, Andreas, 8. Hillyer-Funke, Rolf, 9. Klodt, Mareike, 10. Lührs, Klaus Günter, 11. Pakheiser, Ingo, 12. Plate, Henrik, 13. Rathjens, Annika, 14. Reinecke, Karl Enno, 15. Rieckmann, Antje, 16. Rinkenbach, Horst, 17. Schlichtmann, Johann, 18. Sommerfeld, Günter. Kandidatenliste der Wählergemeinschaft