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„Ein Zeichen für Wachstum“: Grundstein für das neue Rathaus in Rosengarten gelegt

Wichtiges Dokument: Bürgermeister Dirk Seidler (re.) und Peter Kuttner (li.) von der ausführenden Baufirma sowie der stellvertretende Bürgermeister Max Leroux legen ein aktuelles WOCHENBLATT in die Zeitkapsel (Foto: mi)

Bauarbeiten im Zeitplan, Umzug im August 2018 geplant

as/mi. Nenndorf. Es ist mit 5,13 Millionen Euro bislang die teuerste Investition, die die Gemeinde Rosengarten je getätigt hat: der Rathausneubau. Ende Juni haben die ersten Bodenarbeiten auf dem Grundstück neben dem jetzigen Rathaus begonnen, jetzt wurde der Grundstein für den Neubau gelegt. Das neue Rathaus sei auch ein Zeichen für die positive Entwicklung der Gemeinde, die seit 1977 von 10.000 - auf über 14.000 Einwohner angewachsen sei, erklärte Bürgermeister Dirk Seidler in seiner Rede. „Dieses Wachstum hatte somit auch Auswirkungen auf die Anforderungen, die von der Gemeinde erfüllt werden müssen. Die Entwicklung der Mitarbeiterzahl gibt einen Anhalt für die wachsenden Aufgaben unserer Gemeinde“ Seidler führte aus: Wurde das alte Rathaus 1976 noch für 17 Beschäftigte und drei Azubis errichtet, müssten sich mittlerweile 29 Mitarbeiter den selben Platz teilen. Pläne, das alte Rathaus zu vergrößern, habe es schon vor seinem Amtsantritt geben. Seidler: „Es ist also eine Legendenbildung, dass sich der ‚neue‘ Bürgermeister mit einem neuen Rathaus ein Denkmal setzen wollte...“ Seidler dankte allen, die sich konstruktiv daran beteiligt haben, dass die Planungen umgesetzt werden. Er wünschte sich, dass das neue Rathaus ein offener Ort wird, in dem „Menschen für Menschen Dienste leisten“ und der „ ein Forum für Diskussion und Austausch bietet.“ Seidler nannte auch einen Fahrplan für den Bau: Demnach soll der Rohbau noch in diesem Jahr fertig gestellt sein.
Läuft alles nach Plan, wird die Verwaltung im August nächsten Jahres in das neue Gebäude umziehen. Das alte Gebäude wird dann abgerissen.
Der Vorplatz, für den nach dem Abriss auch die Fläche des alten Rathauses zur verfügung steht, ist bislang noch eine weiße Fläche in den Planungen. In Workshops können sich die Bürger mit ihren Ideen für den Vorplatz einbringen. „Wir freuen uns schon auf diesen Prozess“, so Dirk Seidler.