Flüchtlinge

Beiträge zum Thema Flüchtlinge

Panorama
Johannes Mantzel, hauptamtlicher Migrationsberater (Standort Buchholz), ist Ansprechpartner für ehrenamtliche Formularlotsen

Diakonisches Werk sucht ehrenamtliche Formularlotsen
Migranten beim Ausfüllen von Anträgen unterstützen

(tw/nw). Wohngeld, Kindergeld, Jobcenter-Leistungen. Nicht immer ist es einfach, diese Formulare richtig auszufüllen. Besonders dann, wenn die Antragsteller die deutsche Sprache nicht beherrschen. In dieser Situation kann die Migrationsberatung des Diakonischen Werkes der Ev.-luth. Kirchenkreise Hittfeld und Winsen in Buchholz helfen. Sie unterstützt Menschen mit Migrationshintergrund auf ihrem Weg in den Alltag in Deutschland und begleitet sie im Integrationsprozess. Außerdem soll im...

  • Buchholz
  • 28.08.20
Panorama
Personenkontrolle durch britische Soldaten, nachgestellt beim Living History Event "1945. Ein Sommer im Frieden" im Freilichtmuseum am Kiekeberg

Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg: Die Zeit nach dem 8. Mai
Landkreis Harburg: Weiterleben nach Kriegsende

(nw). Mai 1945: Der Zweite Weltkrieg ist vorüber, die Waffen schweigen nach sechs Jahren. Dennoch ist die Unsicherheit sehr groß und der Frieden wirkt zerbrechlich. Millionen Menschen sind in dieser Zeit in Deutschland unterwegs: Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, Heimkehrer (v.a. Wehrmachtssoldaten), ehemalige Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene aus verschiedenen Ländern Europas, z.B. Polen, Sowjetunion, Italien. Im Freilichtmuseum am Kiekberg haben im...

  • Rosengarten
  • 01.05.20
Politik
Die Grafik zeigt die Entwicklung der Zahl der Flüchtlinge, die im Landkreis Harburg leben
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Sozialbereichsleiter Reiner Kaminski nennt die aktuellen Zahlen
3.865 Flüchtlinge leben im Kreis Harburg

(os). Wie ist die Situation der Flüchtlinge im Landkreis Harburg? Wie viele Flüchtlinge leben hier und wie viele Plätze stehen für sie zur Verfügung? Das wollte das WOCHENBLATT vom Landkreis Harburg wissen. Reiner Kaminski, Bereichsleiter Soziales beim Landkreis, liefert die Antworten. Aktuell leben im Landkreis Harburg 3.865 Flüchtlinge. Als Flüchtling definiert sind • Personen mit einer ausländerrechtlichen Duldung (Asylbewerber, bei denen der Asylantrag abgelehnt wurde, aber die...

  • Winsen
  • 10.03.20
Politik
Ein Schild verbietet den Zutritt, eine Kette erschwert ihn: Das Ehrenmal in Hollenstedt ist gut gesichert

Nur "Berechtigte" dürfen das Denkmal betreten

Nur "Berechtigte" haben noch Zutritt zum Ehrenmal in Hollenstedt mi. Hollenstedt. Dass ein Denkmal öffentlich zugänglich ist, ist eigentlich schon in seinem ureigensten Zweck, dem des öffentlichen Gedenkens, begründet. Dennoch ist in Hollenstedt das Ehrenmal derzeit mit dicken Ketten für die Öffentlichkeit gesperrt, betreten werden darf das Denkmalsgelände nur von "Berechtigten". Im Rat der Gemeinde nannte Bürgermeister Jürgen Böhme (CDU) jetzt die Hintergründe. Demnach kam es auf dem...

  • Hollenstedt
  • 18.12.18
Panorama
WOCHENBLATT-Redakteur Sascha Mummenhoff

Auf ein Wort: Das ist Isolation und keine Integration

Ich habe Respekt vor denjenigen, die sich für Flüchtlinge engagieren. Es ist wichtig, Menschen, die aus Angst um ihr Leben geflohen sind, zu unterstützen. Gerade im Sport gelingt es vielen Vereinen, Brücken zu bauen. Ich kenne viele Fußball-Teams, in denen ehemalige Asylbewerber längst ein fester Teil der Gemeinschaft sind. Nachdenklich stimmt mich, dass in der 3. Kreisklasse zwei reine Flüchtlings-Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen. Die FSV Tostedt lässt, obwohl noch zwei weitere...

  • Jesteburg
  • 05.10.18
Panorama
Das Hotel Niedersachsen in Jesteburg wurde in diesem Jahr aufgegeben. 
Dort waren bis zu 100 Flüchtlinge untergebracht Fotos: mum/Landkreis Harburg
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Nur noch fünf Flüchtlinge in der Woche

Reiner Kaminski nennt im WOCHENBLATT-Interview Zahlen zur aktuellen Asylbewerber-Situation im Landkreis Harburg. (mum). Die Zahl derjenigen, die als Flüchtlinge in den Landkreis Harburg kommen, ist drastisch gesunken. Statt 120 Personen vor gut zweieinhalb Jahren, sind es derzeit höchsten fünf in der Woche. Das hat Folgen auf die Unterbringungssituation, aber auch auf die Kosten. WOCHENBLATT-Redakteur Sascha Mummenhoff sprach mit Reiner Kaminski, Fachbereichsleiter Soziales beim Landkreis...

  • Jesteburg
  • 07.09.18
Panorama
Die Integrationsbegleiter suchen Verstärkung
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Hilfe für neue Nachbarn in Rosengarten

Die Flüchtlingshelfer stellen sich vor: Info-Abend am 30. August / Verstärkung gesucht as. Klecken. Sie sind Umzugshelfer, Nachhilfelehrer, Steuerberater, Bewerbungscoach, Shuttlefahrer, Kummerkasten oder leisten manchmal einfach nur Gesellschaft: Die Flüchtlingshelfer in der Gemeinde Rosengarten. Jetzt brauchen die Helfer Verstärkung. Am Donnerstag, 30. August, stellen die Ehrenamtlichen sich und ihre Arbeit auf einem Info-Abend im Rathaus (Bremer Straße 42) in Nenndorf vor. Zwar ist die...

  • Rosengarten
  • 29.08.18
Panorama
as. Klecken. „Gebt Flüchtlingen eine Chance - mit bezahlbaren Wohnungen.“ So lautet der Appell, den Pastorin Dorothea Blaffert (v. li.), Kirchengemeinde Rosengarten, Flüchtlingshelferin Scholeh Razani, Rosengartens Bürgermeister Dirk Seidler, Tötensens Ortsbürgermeisterin und Flüchtlingskoordinatorin Regina Lutz sowie Eckels Ortsbürgermeister Marco Stöver an Vermieter im Landkreis richten. Konkret geht es um neun anerkannte Flüchtlinge, die in Kürze ihre Unterkunft in Klecken verlassen müssen
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Gebt Flüchtlingen eine Chance - mit bezahlbaren Wohnungen

as. Klecken. „Gebt den Flüchtlingen eine Chance!“ Die Gemeinde Rosengarten, die Kirchengemeinde Rosengarten, die Ortsbürgermeister Regina Lutz (Tötensen) und Marco Stöver (Eckel) sowie Flüchtlingshelfer rufen jetzt dazu auf, Wohnungen an anerkannte Flüchtlinge zu vermieten. Die Zeit drängt: Nach den Flüchtlingsunterkünften in Jesteburg schließt der Landkreis jetzt die nächste Unterkunft, bereits zwischen dem 12. und dem 28. Februar müssen die 15 im „Souma-Haus“ in Klecken untergebrachten...

  • Rosengarten
  • 26.01.18
Panorama
Im ehemaligen Puppenmuseum am Erikaweg sollen unbegleitete minderjährige Flüchtlinge untergebracht werden. Dafür müssen die jetzigen Bewohner innerhalb weniger Wochen ausziehen. Das kritisieren Pastor Martin Engelhardt und Cornelia Ziegert
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"Das ist wie eine erneute Vertreibung!"

Cornelia Ziegert und Martin Engelhardt verstehen nicht, warum der Landkreis die Flüchtlinge so schnell verlegen möchte. mum. Jesteburg. Jetzt hat es der Landkreis Harburg offensichtlich doch eilig, die Flüchtlinge aus Jesteburg auf andere Standorte zu verteilen. Laut einem Schreiben, das dem WOCHENBLATT vorliegt, sollen die Unterkünfte am Erikaweg (das ehemalige Puppenmuseum, 16 Bewohner), Gartenstraße (7) und am Sandbarg (20) schon zum Ende des Monats geräumt werden. Gerade einmal elf...

  • Jesteburg
  • 09.01.18
Panorama
Ania Luppe und Dolmetscher Ignatius Kaspo (Mitte) betreuen Flüchtlinge wie Hadi Bahlok

Erlebtes in der Vergangenheit lassen

Kirchenkreis Hittfeld bietet Gesprächsgruppen für psychisch belastete Flüchtlinge an. (mum). Wenn sie ihre Augen schließen, kehren die Bilder zurück. Die Bilder des Krieges, der Toten, der Flucht, der Todesangst. "Keiner von ihnen kann mehr als zwei bis drei Stunden in der Nacht schlafen", sagt Ania Luppe. Sie ist Diplom-Psychologin und hilft Geflüchteten, die durch ihre Erlebnisse psychisch stark belastet sind. Nach zwei Beratungsgruppen in Tostedt und Jesteburg hat sie nun auch in Buchholz...

  • Jesteburg
  • 04.01.18
Panorama
Muss geräumt werden: die Jugendherberge in Inzmühlen

Behörden-Posse um Flüchtlingsunterkunft

Keine eigenen Eingänge: Jugendherberge in Inzmühlen muss frühzeitig geräumt werden. (mum). Das neue Jahr beginnt mit einer echten Behörden-Posse! Der Landkreis Harburg wurde vom Landessozialamt aufgefordert, die ehemalige Jugendherberge in Handeloh-Inzmühlen (Samtgemeinde Tostedt) zu räumen. Dort sind seit gut zwei Jahren minderjährige unbegleitete Flüchtlinge untergebracht. "Uns wurde mitgeteilt, dass die Einrichtung nicht mehr den Anforderungen einer Jugendhilfeeinrichtung entspricht",...

  • Jesteburg
  • 02.01.18
Politik
Wilfried Uhlmann

"Rasse" und "nicht integrierbare, primitive Moslems": Das Weltbild des Wilfried Uhlmann

 (mi). Ein Schreiben des Vorsitzenden der Mittelstands und Wirtschaftsvereinigung der CDU Harburg-Land (MIT), Wilfried Uhlmann, sorgt derzeit für Unverständnis. SPD-Chef Thomas Grambow bezeichnet den Brief, in dem sich Uhlmann dem Thema Flüchtlinge widmet, sogar als einen Skandal. In einer Pressemitteilung fragt Grambow: „Fischt die CDU jetzt am rechen Rand?“ Das Schreiben Uhlmanns enthält in der Tat einige, um es neutral zu formulieren, unglückliche Passagen. Uhlmann steigt ein mit einer...

  • Hollenstedt
  • 22.12.17
Politik
Das Hotel Niedersachsen im Herzen Jesteburgs wird seit 2015 als Flüchtlingsunterkunft genutzt. Der Landkreis will das Gebäude aufgeben - betroffen sind 100 Asylsuchende
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Wohin mit den Flüchtlingen?

Landkreis will 400 Menschen umquartieren / Kritik von den Ehrenamtlichen. (mum). Die fast 2.000 Flüchtlinge, die im Landkreis Harburg ein neues Zuhause gefunden haben, stellen Politik und Verwaltung erneut vor eine Herkules-Aufgabe. Diesmal geht es allerdings nicht darum, weitere Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen. Im Gegenteil: Weil die Anzahl der Asylsuchenden inzwischen von mehr als 120 pro Woche auf unter zehn Personen gesunken ist, werden viele Unterkünfte überhaupt nicht mehr...

  • Jesteburg
  • 10.11.17
Panorama
Haben die Fachtagung organisiert (v. li.): Susanne Hanzlick, Ute Köchel und Dagny Eggert-Vogt

Herausforderung Zuwanderungskinder

Erfolgreicher Fachtag für Ehren- und Hauptamtliche. (mum). Neue Herausforderungen für die Flüchtlingsintegration: Im Frühjahr 2018 rechnen die Bundesrepublik Deutschland und der Landkreis Harburg mit dem Nachzug von Familienangehörigen anerkannter Asylbewerber. Dann könnten vor allem Kinder aus Syrien, Afghanistan, dem Iran und aus dem Irak in den Landkreis kommen. "Das stellt die Kommunen vor neue Herausforderungen bei der Herkulesaufgabe Integration", sagte Uwe Harden jetzt in den...

  • Jesteburg
  • 07.11.17
Blaulicht

Streit in einer Flüchtlingsunterkunft

mum. Hollenstedt. Samstagabend wurde die Polizei nach Hollenstedt in die dortige Flüchtlingsunterkunft gerufen. Dort war es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen, in deren Verlauf  einer der beiden Männer dem anderen eine Pfanne an den Kopf schlug. Der Täter leiste bei der Befragung Widerstand und versuchte einen der eingesetzten Beamten zu beißen. Den Rest der Nacht verbrachte der Mann im Polizeigewahrsam.

  • Jesteburg
  • 27.08.17
Panorama
Parteiübergreifendes Welcome-Team aus der Kreispolitik (v. li.): 
Necdet Savural (CDU), Barbara Schlarmann (CDU), Pastor Markus Kalmbach, Birgit Eckhoff (SPD), Hasso Neven (FDP) und Elisabeth Meinhold-Engbers (Bündnis 90/Die Grünen)
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Welcome-App für Flüchtlinge im Landkreis Harburg

Arbeitsgruppe aus der Kreispolitik stellt neue Orientierungs- und Integrationshilfe für Asylsuchende, Migranten und Zuwanderer vor. (mum). Eine Arbeitsgruppe aus aktuellen und ehemaligen Mitgliedern des Kreistags hat zusammen mit Andrea Schrag, der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Harburg, und Ute Köchel von der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe des Landkreises sowie mit ehrenamtlicher Unterstützung eine mehrsprachige Welcome-App für in der Region wohnende Migranten...

  • Jesteburg
  • 11.08.17
Blaulicht

Dealer erwischt: Betäubungsmittel in Asylbewerberunterkunft in Tostedt gefunden

as. Tostedt. Einen Erfolg im Kampf gegen den Drogenhandel gab es jetzt im Landkreis Harburg: Beamte des 2. Fachkomissariats stellten bei einer Durchsuchung in der Asylbewerberunterkunft in Tostedt Betäubungsmittel sicher. Seit mehreren Monaten ermittelten die Beamten gegen sechs Bewohner der Tostedter Unterkunft. Die aus Nordafrika stammenden Männer standen im Verdacht, mit Betäubungsmitteln zu handeln. In der vergangenen Woche wurden dann zwei beim Amtsgericht Stade erwirkte...

  • Rosengarten
  • 27.06.17
Panorama
Da war die Stimmung noch gut: Für ein Facebook-Post lächelten die Flüchtlinge gemeinsam mit Künstlerin Monika Michalko in die Kamera
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Der Jesteburger Kunstpfad: Steuergeld für Schwarzarbeit

Der Wirbel um die Straßenkunst in der kleinen Jesteburger Wohnstraße „Schaftrift“ war schon gewaltig. Wie berichtet, konnten viele Bürger nicht nachvollziehen, wie die Gemeinde Jesteburg 9.500 Euro Steuergeld für die Bemalung eines kleinen Stücks Straße im Zuge des Projekts „Kunstpfad“ stecken konnte. Doch was WOCHENBLATT-Recherchen jetzt ans Licht brachten, schlägt dem Fass den Boden aus: Kunsthaus-Kuratorin Isa Maschewski hat für die Maßnahme zwei Flüchtlinge beschäftigt, die gar keine...

  • Jesteburg
  • 16.06.17
Blaulicht

Wegen der Toilette: Messerstecher in Flüchtlingsunterkunft

mum. Winsen. Am Samstagmittag kam es in einer Flüchtlingsunterkunft in Winsen zu einem Streit zwischen vier Flüchtlingen um die Toilettennutzung. Nach ersten Zeugenangaben stach ein 23-jähriger Algerier mit einem Messer in Richtung eines 24-jährigen Syrers. Der Bruder (28) des Syrers griff ein und wurde dabei an der Hand verletzt. Ein Algerier (33) und ein Somalier (25), die eingreifen wollten, wurden ebenfalls verletzt. Die Männer wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Sie konnten nach...

  • Jesteburg
  • 14.05.17
Service
Neues Angebot des Landkreises Harburg zur Fachlichen Begleitung von Ehrenamtliche in der Flüchtlingsbetreuung: Das Team VisioN: (v.l.n.r.) Jörg Schwarz, Ingrid Strauer, Cornelia Speck und Katrin Richter mit Reiner Kaminski, Bereichsleiter Soziales des Landkreises Harburg

Landkreis Harburg bietet Beratung für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer

mi. Landkreis. Viele Bürger im Landkreis Harburg engagieren sich ehrenamtlich für Flüchtlinge. Sie investieren viel Zeit und Kraft, um für die Menschen aus fremden Kulturen vielfältige Möglichkeiten der Begegnung zu schaffen und haben so verschiedenste Hilfsangebote von von Sprachunterricht, über Praktika-Vermittlung bis hin zu Hilfe bei Behördengängen auf die Beine gestellt. Dabei sehen sich viele Helfende großen Anforderungen ausgesetzt: Sie werden oft mit emotional sehr stark belastenden...

  • Hollenstedt
  • 05.05.17
Politik
Landrat Rainer Rempe

Letzter Ausweg: Eine Klage!

Wegen Flüchtlingskosten: Landkreis prüft Chancen vor Gericht. (mum). Offensichtlich ist der Landkreis Harburg gewillt, im Streit um die Kostenübernahme für die Unterbringung von Flüchtlingen vor Gericht zu ziehen! „Wir prüfen die Erfolgsaussichten einer Klage gegen das Land Niedersachsen“, sagte jetzt Landrat Rainer Rempe (CDU) während des Kreisparteitags der Landkreis-CDU im Helbachhaus in Meckelfeld. Tatsächlich hatte der nicht-öffentlich tagende Kreisausschuss bereits im Februar Rempe...

  • Jesteburg
  • 29.03.17
Wirtschaft

Arbeitsmarkt im Februar: Arbeitslosigkeit nimmt leicht zu

329 Flüchtlinge suchen im Landkreis Harburg einen Arbeitsplatz. (mum). Die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Harburg ist im Februar leicht angestiegen. Die Zahl der Menschen ohne Job liegt jetzt bei 5908. Das sind 86 mehr als im Januar. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 4,3 auf 4,4 Prozent, teilte die Arbeitsagentur jetzt mit. Sowohl im Bereich der Geschäftsstelle Buchholz als auch im Bereich Winsen waren mehr Menschen arbeitslos als noch vor einem Monat. Für Buchholz gab es ein Plus...

  • Jesteburg
  • 03.03.17
Politik
Ein Beispiel für den Leerstand: In der Unterkunft An Boerns Soll sollten eigentlich 180 Flüchtlinge untergebracht werden. Zurzeit lebt dort nur eine Handvoll Jugendliche, die aus der niedergebrannten Halle in Winsen nach Buchholz verlegt worden sind
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"Wir werden allein gelassen!"

„Wir werden bei der Finanzierung der Flüchtlingsunterkünfte vom Land Niedersachsen allein gelassen“, kritisiert Landrat Rainer Rempe. Er geht davon aus, dass der Landkreis im Teilhaushalt Migration ein Defizit von 19 Millionen Euro ausweisen wird. Rempe fordert unter anderem eine höhere Pro-Kopf-Pauschale. (mum). Lässt das Land Niedersachsen den Landkreis Harburg im Stich, wenn es um die Versorgung und Betreuung von Flüchtlingen geht? Landrat Rainer Rempe ist davon überzeugt. „Wir bleiben...

  • Jesteburg
  • 27.01.17
Politik
So möchte es das Gesetz: Erst muss ein Mensch auf dem Boden schlafen, bevor die Behörden tätig werden (dürfen)

Behördenirrsinn: Erst die Not, dann die Tat

mi. Buchholz. Bevor man nicht wirklich auf dem Erdboden schläft, braucht man auch keinen Antrag auf ein Bett zu stellen. Das sagte man beim Jobcenter in Buchholz jetzt einem Antragssteller, der, wissend, dass er es bald benötigt, frühzeitig den Antrag auf Kostenübernahme für die Beschaffung eines Bettes gestellt hatte. Die Vorgeschichte: Martin und Nadine S. hatten vergangenes Jahr den Syrer Najim, der als Flüchtling nach Deutschland gekommen war, bei sich auf eigene Kosten aufgenommen. Die...

  • Hollenstedt
  • 27.01.17
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