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Freilichtmuseum am Kiekeberg erhält wiederholt das begehrte Museumssiegel

Bei der Übergabe (v. li.): Dr. Sabine Schormann, Prof. Dr. Rolf Wiese, Heike Meyer, Stiftungsratsvorsitzende der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg, Marc von Itter, Geschäftsführer am Kiekeberg, Gabriele Heinen-Kljajic, Dr. Friedrich Scheele, Vorsitzender des Museumsverbandes Niedersachsen (Foto: flmk)
mi. Rosengarten. Große Freude im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Rosengarten. Das Museum wurde jetzt zusammen mit 14 weiteren Häusern in Niedersachsen und Bremen mit dem Museumssiegel ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde von der niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft, Gabriele Heinen Kljajic, der Direktorin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, Dr. Sabine Schormann, und dem Vorsitzenden des Museumsverbands Niedersachsen und Bremen, Dr. Friedrich Scheele, im Rahmen einer Feierstunde in Hannover verliehen.
„Wir freuen uns riesig über die erneute Auszeichnung unseres Museums. Sie ist eine Bestätigung unserer bisherigen Arbeit, die vor und hinter den Kulissen geleistet wird“, erklärte Museumsdirektor Prof. Dr. Rolf Wiese. „Vor allem die besondere Würdigung unserer schriftlich verfassten Konzepte und unseres zeitgemäßen Museumsmanagements durch die Kommission macht uns stolz“, so Rolf Wiese weiter.
Das Museumsgütesiegel wird vom Museumsverband für Niedersachsen und Bremen, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der niedersächsischen Sparkassenstiftung verliehen. Es bescheinigt dem Museum die Erfüllung der vom Deutschen Museumsbund/ICOM Deutschland 2006 formulierten Standards für Museen. Die umfassen neben den klassischen Museumsaufgaben ,dem Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln auch Wirtschaftlichkeit, konzeptuelles Arbeiten, Museumsmanagement und qualifiziertes Personal. Seit Einführung der Auszeichnung erhielten 84 Häuser das Siegel.
Wissenschaftsministerin Heinen-Kljajic erklärte: „Das Museumssiegel ist ein Gewinn für die Museen in Niedersachsen und Bremen. Es hilft ihnen, den Blick auf die eigenen Stärken und Schwächen zu schärfen.“
Das Freilichtmuseum am Kiekeberg erhält die Auszeichnung zum wiederholten Mal. Ausschlaggebend war für die Jury vor allem der hohe Inventarisierungsgrad der 50.000 Objekte, die unermüdliche Ausweitung der Sammlung und die aktive Arbeit von Ehrenamtlichen.