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Mit Fingerfertigkeit zum starken Sound: Gitarrenworkshop in der Zukunftswerkstatt

Tolles Projekt für Musikliebhaber: In einem Ferienworkshop der Zukunftswerkstatt haben Jonas, Cornelius, Vincent, Timon, Sophia und Lisa unter der Leitung von Michael Henze (hinten li.) ihre eigenen Gitarren gebaut, die sie stolz präsentieren
as. Buchholz. Egal ob schwarz-grün oder rot-weiß, mit chinesischen Schriftzeichen oder mit Planeten verziert - die Gitarren, die sechs Jugendliche in einem Ferienworkshop der Zukunftswerkstatt gebaut haben, sehen einfach klasse aus.
In vier Tagen haben die musikbegeisterten Schüler aus Buchholz einen Bausatz in eine E-Gitarre mit starkem Sound verwandelt, rund 50 Bauteile haben sie dafür zusammengesetzt. „Trotz Anleitung ist das gar nicht so einfach, denn die Teile müssen hier und da doch noch etwas angepasst werden“, erklärt Michael Henze, der den Workshop ehrenamtlich leitet. Damit die Gitarren auch bei dauerndem Gebrauch noch gut aussehen, wurden die bunten Gitarrenkörper von der Firma Grundt kostenfrei mit Klarlack überzogen. „Dafür sind wir sehr dankbar“, so Henze.
Für einen besseren Klang wurden einige der mitgelieferten Bauteile durch originale Fender-Teile ersetzt. „Besonders schwierig wird es beim Bund. Den so zu befestigen, dass nachher der Klang stimmt, ist schon eine Tüftelei“, sagt Henze. Vom Ergebnis kann man sich im September auf dem Buchholzer Stadtfest überzeugen, wenn die Gitarrenbauer ihre Instrumente bei einem kleinen Konzert präsentieren.
„Ich wollte einfach mal wissen, wie so ein Instrument gebaut wird“, sagt die 15-Jährige Lisa, die mit großem Eifer an dem Gitarrenhals schraubt. Sie hat ihr Instrument in Rot und Weiß gestaltet und die Schriftzüge ihrer Lieblingsbands aufgebracht. Welche Lieder sie auf ihrer neuen Gitarre spielen wird, weiß sie noch nicht, „Hauptsache Rock!“