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"Rosengarten ist eine Gemeinde mit viel Potenzial"

Dirk Seidler (Foto: archiv)
mi. Rosengarten. Die Gemeinde Rosengarten wählt am 25. Mai einen neuen Bürgermeister. Das WOCHENBLATT stellt in dieser Ausgabe den Kandidaten Dirk Seidler (49) vor. Dirk Seidler ist parteilos und wird von SPD, CDU, UWR und FDP unterstützt. Dirk Seidler verfügt über eine klassische Verwaltungsausbildung und ist seit 2003 als Erster Gemeinderat in der Gemeinde Hambühren tätig. Er ist verheiratet, wohnt in Hambühren und hat zwei erwachsene Söhne.
WOCHENBLATT: Warum wollen Sie Bürgermeister werden?
Dirk Seidler: Die Arbeit als Bürgermeister ist für mich eine neue Herausforderung, der ich mich gern stellen möchte. Rosengarten ist eine Gemeinde mit einem erheblichen Potenzial. Hier möchte ich mit meiner Familie leben und mit Freude und Tatkraft gestaltend in führender Position tätig sein. Ich bin von den Bürgerinnen und Bürgern Rosengartens offen und herzlich aufgenommen worden und möchte mich künftig gern für sie einsetzen.
WOCHENBLATT: Was qualifiziert Sie für das Amt?
Dirk Seidler Meine berufliche Qualifikation als diplomierter Verwaltungsfachmann mit langjährigen Erfahrungen in der Verwaltungs- und Ratsarbeit. Meine Art auf Menschen und Situationen zuzugehen, insbesondere auch zuhören zu können und die Beteiligten auf einen gemeinsamen Weg mitzunehmen.
WOCHENBLATT: Welche Projekte müssen dringend angegangen werden?
Dirk Seidler Priorität sollte die Erarbeitung eines Gemeindeentwicklungskonzepts haben, weitere wichtige Projekte sind für mich der Ausbau der familiengerechten Ganztagsbetreuung in Schulen und Kitas. Der Service in der Gemeindeverwaltung könnte durch ein EDV-gestütztes Bürgerinformationssystem weiter verbessert werden. Außerdem muss der Ausbau von seniorengerechten Wohnmöglichkeiten vorangetrieben werden.
WOCHENBLATT: Wo kann die Gemeinde Rosengarten wachsen?
Dirk Seidler: Damit Schulen und Kindertagesstätten in den nördlichen Teilen der Gemeinde weiterhin erhalten bleiben, bin ich der Meinung, dass vorrangig hier Anstrengungen für weiteren Wohnraum unternommen werden sollten. Größere Gewerbeansiedlungen sehe ich nicht. Eher eine Innenentwicklung in allen Gemeindeteilen mit kleinen Unternehmen.
WOCHENBLATT: Konkret gefragt: Wie kann die Parksituation am Bahnhof in Klecken verbessert werden?
Dirk Seidler : Zunächst einmal ist die Schaffung zusätzlicher Parkplätze notwendig. Neue Stellflächen könnten durch die Erweiterung des bestehenden Platzes oder aber durch einen neuen Parkplatz an der Bürgemeister-Glade-Straße gewonnen werden. Alternativ muss sich die Gemeinde für eine Ausweitung des HVV bis Buchholz stark machen, dies würde zu einer erheblichen Entlastung der Parkplatzsituation am Bahnhof Klecken führen.
WOCHENBLATT: Wie bewerten Sie Ihre Chancen am 25. Mai?
Dirk Seidler : Ich habe eine großartige Unterstützung durch die Parteien erfahren und auch viel positive Resonanz aus Vereinen und der Bevölkerung erhalten, deswegen schätze ich meine Chancen als gut ein.