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Das Motto in Over lautet: "Augen zu und durch"

Informierten über den Stand der Bauarbeiten: Uwe Karsten (li.) und Sascha Jungclaus
kb. Over/Bullenhausen. Die Vollsperrung der K25 "Alter Elbdeich" in Over sorgte jetzt für eine gut besuchte Ortsratsitzung in Bullenhausen. Zahlreiche Bürger waren erschienen, um ihrem Ärger über die lange Bauzeit und die komplette Sperrung der Straße Luft zu machen.
Uwe Karsten, beim Landkreis Harburg zuständig für die Kreisstraßen, äußerte Verständnis für den Unmut der Bürger. "Wir haben alles versucht, die Bauarbeiten unter halbseitiger Sperrung durchzuführen", so Karsten. Aus Sicherheitsgründen sei die Vollsperrung nun aber notwendig geworden. "Es ging nicht mehr anders", so Karsten.
Im vergangenen Jahr sei es außerdem zu Schwierigkeiten mit der damals ausführenden Baufirma gekommen, weshalb einige Arbeitsschritte im Endeffekt doppelt gemacht werden müssten. So seien beispielsweise im letzten Jahr Kantsteine gesetzt worden, die jetzt wieder rausgerissen werden müssten. "Dadurch ist es zu zeitlichen Verzögerungen gekommen", so Karsten. Zusätzliche Kosten kämen auf den Landkreis jedoch nicht zu.
Zur Ortsratssitzung eingeladen war auch Sascha Jungclaus, der mit seiner Straßenbaufirma die Arbeiten an der K25 übernommen hat. "Wenn keine Widrigkeiten eintreten, können wir die Straße bis zum 5. Juli freigeben, so Jungclaus. Ab diesem Datum soll der öffentliche Personennahverkehr auch wieder auf der Strecke verkehren. Bisher war immer der 12. Juli als Datum für das Ende der Vollsperrung angegeben worden.
Derzeit liefen die Arbeiten nach Plan, so Jungclaus. Die Restarbeiten könnten ab Anfang Juli unter halbseitiger Sperrung ausgeführt werden. "Bis Ende Juli wollen wir komplett fertig sein", so der Bauunternehmer.
Unter das Motto "Augen zu und durch" könnte man den abschließenden Appell von Ortsbürgermeister Klaus-Dieter Kirchhoff (SPD) an die Bürger in Over und Bullenhausen stellen. "Wir müssen uns jetzt noch mal zusammenreißen", so Kirchhoff. In einigen Wochen sei die Situation ausgestanden. Bis dahin müsse man mit der Vollsperrung leben.
• Gesperrt wird in Kürze auch der Höchtweg in Bullenhausen. Wie Gemeindesprecher Andreas Schmidt berichtete, muss dort eine Brücke erneuert werden. Die Maßnahme wird rund vier Monate dauern.