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Westumfahrung Hittfeld wird nächste Woche freigegeben

Die Westumfahrung Hittfeld führt über etwas mehr als einen Kilometer vom kürzlich fertiggestellten Kreisel "Am Göhlenbach" zum Kreisel bei Hittfeld-Waldesruh
kb. Hittfeld. Der Bau von Umgehungsstraßen in Seevetal steht offensichtlich unter einem guten Stern: Nachdem die Südspange Hittfeld Mitte August 2012 einige Wochen früher als geplant fertig wurde, steht jetzt auch die Westumfahrung Hittfeld nach nicht einmal einem Jahr Bauzeit kurz vor der Fertigstellung. Am Donnerstag, 27. August, von 16 bis 18 Uhr sind auch die Bürger von Hittfeld, Eddelsen und Waldesruh zur offiziellen Freigabe für den Verkehr eingeladen.
Der Spatenstich zum Bau der neuen, rund 1,2 Kilometer langen Umgehungsstraße, die Hittfeld und Eddelsen gemeinsam mit der ebenfalls neuen Kiestrasse und der Südspange (K77) vom Verkehr entlasten soll, war Anfang September vergangenen Jahres erfolgt. Der Bau sollte ursprünglich ein Jahr dauern und ist jetzt etwas schneller fertig als geplant. Die Baukosten betragen insgesamt rund 4,1 Millionen Euro, wovon die Gemeinde 40 Prozent und das Land Niedersachsen 60 Prozent tragen.
Trotz der mehr als pünktlichen Fertigstellung der neuen Umgehungsstraße werden aber schon erste Unkenrufe laut: Der Kreisel, der die neue K39 an die L213 (Hittfelder Landstraße) anbindet, zeigt schon vor der kompletten Verkehrsfreigabe erhebliche Reifenabriebspuren sowohl an den Aus- und Anfahrten, als auch im mittleren Ring. Ist der Kreisel etwa zu klein? Droht hier ein ähnliches Desaster wie beim Kreisel in Nenndorf, der - kaum gebaut - schon wieder aufwendig repariert werden musste?
"Nein", beruhigt Kreissprecher Bernhard Frosdorfer. Der Kreisel sei auch für Lkw ausreichend dimensioniert, die Abriebspuren ganz normal. "Egal in welcher Größe wir die Kreisel bauen, das haben wir immer", so Frosdorfer. "Die Lkw-Fahrer versuchen, möglichst auf Ideallinie durch den Kreisel zu fahren und dabei kommt es zum Reifenabrieb an den Kanten."
• Wer bei der Verkehrsfreigabe am 27. August dabei sein will, sollte zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Festplatz an der Kreuzung der neuen K39 mit der Kiestrasse des Unternehmens Dörner kommen, da dort nur sehr wenige Parkplätze zur Verfügung stehen.