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AfD-Wahlkampfauftakt in Seevetal: Lucke und Hampel sprachen in Hittfeld

Bernd Lucke beim Wahlkampfauftakt der AfD in Hittfeld (Foto: oh)
kb. Seevetal. Rund 150 interessierte Gäste waren jetzt beim Wahlkampfauftakt der "Alternative für Deutschland" (AfD) in der Burg Seevetal in Hittfeld zu Gast. Unter dem Motto "Unsere Zukunft in Europa" hielten Armin Paul Hampel, Landesvorsitzender der AfD Niedersachsen und Prof. Dr. Bernd Lucke, Bundessprecher der AfD und Direktkandidat für das Europaparlament, Vorträge, in denen es u.a. um die Einwanderungspolitik und die Einflussnahme der EU-Kommission ging.
"Die Kommission muss nicht entscheiden, wieviel Wasser die Toilettenspülung nutzen darf und welche Leuchtmittel das Wohnzimmer erhellen. So etwas kann national oder regional viel besser geregelt sein", forderte Armin-Paul Hampel, der in seiner Rede vor allem die Demokratiedefizite der europäischen Institutionen und die Forderungen der AfD nach einer Kompetenzbeschränkung der EU-Kommission auf das Notwendigste thematisierte.
Bernd Lucke betonte in seinem kurzen Vortrag den Sinn des Europaparlaments und forderte eine Stärkung dessen Rechtsposition. Die Einwanderungspolitik umriss Lucke mit den Worten: "Wir brauchen Einwanderung, aber wir wollen natürlich darauf achten, wer zu uns kommt". Die AfD sehe die bestehende Asylgesetzgebung als ausreichend an, verlange jedoch, dass die Bundesregierung dieses Asylrecht auch Edward Snowden gewähren soll. Lucke forderte außerdem, dass die Bundesregierung in Brüssel mehr Mut zu Deutschland aufbringen müsse: "Frankreich kämpft für seine Interessen, England kämpft für seine Interessen, nur unsere Kanzlerin überschreitet eine rote Linie nach der anderen", so der AfD-Sprecher.
In der anschließenden Diskussionsrunde ging es vor allem um Fragen zum Euro, aber auch zur Familien- und Energiepolitik der AfD.