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Ortsrat Hittfeld: CDU/FDP-Gruppe setzt Schwerpunktthemen

Sind sich einig, dass die Trasse vom Tisch muss: Jürgen Hanisch (v. li.), Norbert Fraederich und Karsten Friedling (stv. Ortsbürgermeister, CDU) an der Wiese, durch die die vor über 30 Jahren geplante Nordtangente verlaufen würde
kb. Hittfeld. Die Kommunalwahlen im Herbst werfen ihre Schatten voraus: Die CDU/FDP-Gruppe im Ortsrat Hittfeld hat jetzt ihre Schwerpunktthemen für das Jahr 2016 festgelegt. Dazu gehören das Baugebiet "Nördlich Göhlenbach", die Suche nach einem neuen Standort für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses und die Forderung nach einem "Treffpunkt Hittfeld".
"Unsere Ortsratsgruppe zeigt die entscheidenden Themenbereiche für die zukünftige Arbeit auf", so Ortsbürgermeister Norbert Fraederich (CDU). Er und seine Ortsratskollegen unterstützen die weitere Entwicklung des Baugebietes "Nördlich Göhlenbach". Die Umsetzung der Planvorgaben müsse zügig erfolgen. Positiv begleiten wollen CDU und FDP in Hittfeld auch die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes "Am Bauhof".
Gleichzeitig fordern die Politiker aus dem Ortsrat den Gemeinderat in Zusammenhang zu den beiden Arealen zum Handeln auf: Sie bestehen auf der Herausnahme des zweiten Bauabschnitts des Wohngebietes am Göhlenbach aus dem informellen Handlungskonzept. 2014 hatte sich der Ortsrat nach langem Ringen um einen Kompromiss auf ein einstimmiges Votum gegen die Entwicklung des zweiten Bauabschnitts geeinigt. Dieser Empfehlung war der Planungsausschuss auf Gemeindeebene nicht gefolgt. Ebenfalls aus dem Handlungskonzept gestrichen werden soll nach den Vorstellungen von FDP und CDU in Hittfeld die sogenannte Nordtangente. Das über 30 Jahre alte Vorhaben, das eine Verbindung zwischen den Straßen "Am Göhlenbach" und Karoxbosteler Chaussee vorsah, sollte nach einem alten Beschluss aus Kostengründen zu einem Zeitpunkt aus dem F-Plan genommen werden, wenn ohnehin Änderungen in dem Areal anstehen. "Dieser Zeitpunkt ist nun gekommen", so Friedrich Becker (FDP).
Uneingeschränkt unterstützen wollen Christdemokraten und Liberale die Suche nach einem Standort für das neue Feuerwehrhaus in Hittfeld. Hier sei eine enge Abstimmung mit den Verantwortlichen aus den Reihen der Feuerwehr notwendig.
Außerdem untermauern die Ortspolitiker noch einmal ihre Forderung nach einem "Treffpunkt Hittfeld". "Die Verwirklichung einer Einrichtung, in der sich Bürger aus dem Ortsratsbereich treffen können, wird von der Planung bis zur Realisierung mehrere Jahre in Anspruch nehmen", so Jürgen Hanisch, Fraktionsvorsitzender der CDU/FDP-Gruppe. "Die Weichen für eine derartige Institution müssen deshalb jetzt gestellt werden - auch vor dem Hintergrund des mittelfristigen Wegfalls des Feuerwehrgebäudes, das derzeit noch von DRK und Sozialverband mit genutzt wird." Auch in Zukunft könne man sich eine gemeinsame Lösung von Feuerwehr und "Treffpunkt Hittfeld" vorstellen. "Wir sind für alle Vorschläge offen", so Norbert Fraederich.