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"Wir müssen Gesicht zeigen"

Rund 50 Gegendemonstranten kamen zur NPD-Kundgebung auf dem Stader Pferdemarkt

NPD-Kundgebung mit Gegendemo auf dem Pferdemarkt

lt. Stade. Mit lautstarken Pfeifkonzerten, Buh-Rufen und "Nazis raus"-Sprechchören reagierten rund 50 Demonstranten auf eine Kundgebung der NPD am Montagnachmittag auf dem Stader Pferdemarkt. Etwa 100 Polizisten aus Stade und Lüneburg sicherten die Veranstaltung ab.
NPD-Kreistagsmitglied Adolf Dammann kritisierte in seiner knapp 30-minütigen Rede u.a. die intellektuelle Arroganz der regierenden Politiker und forderte das "Ende der Herrschaft der Unterdrücker, damit unser Volk wieder frei leben kann." Er versprach den Zuhörern, dass die NPD nicht ruhen und rasten werde, bis "unser Volk von der Knechtschaft befreit" sei.
Die Gegendemonstranten, die sich auf Initiative der Stader Jusos auf dem Pferdemarkt eingefunden hatten, waren zuvor von einem NPD-Mitglied als "vom System misshandelte Idioten" beschimpft worden.
"Wir dürfen diesen antidemokratischen Leuten nicht die Straße überlassen, sondern müssen Gesicht zeigen", so Kai Holm, Fraktionsvorsitzender der Stader SPD, der sich klar für ein NPD-Verbot ausspricht. Neben Holm waren noch weitere SPD-Politiker vor Ort, darunter auch die Landtagsabgeordnete Petra Tiemann.