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Finanzminister Peter-Jürgen Schneider unterstützt Oliver Kellmer im Wahlkampf in Stade

Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (li.) unterstützte Bundestagskandidat Oliver Kellmer (re.) im Wahlkampf in Stade
lt. Stade. In Insider-Kreisen gilt Peter-Jürgen Schneider (65, SPD) als der heimliche Star der Regierung. Jetzt war der Niedersächsische Finanzminister zu Gast in Stade, um Oliver Kellmer im Bundestagswahlkampf zu unterstützen. Im Bistro des Stadtteilhauses im Altländer Viertel plauderten Schneider und Kellmer in lockerer Runde mit ca. 30 Gästen über die Finanzlage der Gemeinden, Städte und Landkreise, über soziale Themen sowie die Ziele der SPD.
Vor allem im Bereich der Kinderbetreuung müsse künftig noch mehr getan werden, so Schneider. Die klassische "Hausfrauen-Ehe" sterbe aus. Um bessere Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu schaffen, werde aber auch mehr Geld benötigt.
In diesem Zusammenhang nannte Schneider die von der SPD geplante Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Zusätzliche finanzielle Lasten sollten denen auferlegt werden, die die Lasten auch tragen können, so der Finanzminister. De facto seien es gerade einmal fünf Prozent der Bevölkerung, die höher belastet würden, wenn es wieder eine Vermögenssteuer gebe.
"Mit dem Geld, das wir mehr einnehmen, haben wir auch etwas vor", betonte Kellmer. Vor allem der soziale Bereich leide derzeit unter den klammen Kassen. Für freiwillige Leistungen sei leider kaum Platz. Das solle sich ändern, so Kellmer.