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Offensive für bessere Einbürgerung

Trafen sich in Bützfleth (v.li.): Malek Ramadan( Sozial), Uwe Merkens (Grüne), Sönke Hartlef (Ortsbürgermeister Bützfleth), Silvia Nieber (Bürgermeisterin Stade), Ali Yildiz (TGS), Yasar Yaman (TGS und Ortsrat Bützfleth), Atalay Bulut (TGS), Helin Özbek (TGS) und Ali Köprülü (TGS) (Foto: oh)
lt. Stade-Bützfleth. Die Integration von Migranten unterstützen und ein friedliches Miteinander in Deutschland fördern - das sind Ziele, die sich die Türkische Gemeinde Stade (TGS) und der Verein "Sozial" (Dachverband von Migranten für Migranten) gesetzt haben. Beide Organisationen luden deshalb jüngst zur Einbürgerungsoffensive (das WOCHENBLATT berichtete) nach Stade-Bützfleth ein.
Mehr als 80 Besucher, darunter auch Stades Bürgermeisterin Silvia Nieber, trafen sich im Dorfgemeinschaftshaus, sprachen über das Thema Integration und informierten sich über die Projekte von TGS und "Sozial".
Dazu zählen u.a. Deutschkurse für Frauen und Männer, Schwimmen für Frauen, ein Gesundheitsprojekt für Frauen sowie die Organisation von verschiedenen Festen und Veranstaltungen.
Ratsherr Osman Can (SPD) wies darauf hin, dass die Vereine ihre Aktivitäten derzeit ohne die finanzielle Unterstützung von Dritten organisieren. Kleine Förderbeträge für die Bemühungen der Ehrenamtlichen seien willkommen und würden helfen, die Integration vieler Menschen voran zu bringen, so Can.
Denn es sei noch immer so, dass sich auch zahlreiche Migranten mit deutscher Staatsbürgerschaft nicht integriert fühlten. Diese Menschen könnten über die TGS und den Verein "Sozial" erreicht werden.
Die Einbürgerungsoffensive soll in Stade, Horneburg und Buxtehude mit weiteren Veranstaltungen fortgeführt werden.

www.sozialev.de. Eine Homepage der TGS sowie ein Internetauftritt bei "Facebook" sind im Aufbau.