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WOCHENBLATT-Leser vermuten:"Es ist ein Steinpilz"

1,04 Kilogramm schwer und 20 Zentimeter Durchmesser, der Pilz den Mads (5) entdeckte ist ein Prachtexemplar (Foto: oh)
(mi). Vergangenes Wochenende berichtete das WOCHENBLATT über den kleinen Mads (5), der einen riesigen Pilz gefunden hat. Die Redaktion erreichten danach zahlreiche Zuschriften von Lesern, die dem kleinen Pilzfinder helfen wollen, seinen Fund zu bestimmen. Dabei kristallisiert sich heraus: Bei Mads Pilz handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen Steinpilz.
Leser Olaf Craasmann schrieb dazu: „Bei dem Pilz wird es sich vermutlich um einen gewöhnlichen Fichtensteinpliz (Boletus edulis) handeln. Die Jahreszeit wäre dafür nicht ungewöhnlich. Um den Röhrling sicher zu bestimmen, ist aber ein Blick auf den Stiel nötig.“
Leserin Ulrike Beutner gratuliert Mads zum Fund eines „Prachtexemplars“ und schreibt: „Es ist ja nicht ganz unbedenklich Pilze nach einem Foto zu bestimmen, aber es handelt sich aus meiner Sicht eindeutig um einen Steinpilz. Ich selbst habe dieses Jahr noch nicht gezielt nach Steinpilzen gesucht. Bekannte von mir haben aber schon im Juni Steinpilze gefunden, was sehr ungewöhnlich ist. Es scheint eine viel versprechende Pilzsaison zu werden.“
Volker Ernstmann schließt sich dieser Meinung an: „Mads hat einen Steinpilz gefunden. Erstaunlich um diese Zeit. Außergewöhnlich groß dazu.“
Leserin Christa Bismann, teilte uns telefonisch mit, sie glaube, es handele sich um einen Sommer-Steinpilz, der sehr lecker schmecke. Sie vermutet, dass sich dort, wo Mads den Pilz gefunden hat, noch mehr seiner Art befinden.
Aber auch eine kritische Stimme erreichte die Redaktion: Leserin Martina Quast fragt: „Warum muss man einen Pilz, den man nicht kennt, aus dem Boden reißen? Heutzutage sind doch alle Handys mit Fotofunktion ausgestattet, zur Identifizierung hätte ein Bild genügt. Schade, dass man Kindern nicht den achtsamen Umgang mit der Natur beibringt.“