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"Beeindruckt von der Professionalität": Winsener "Internationales Café" wurde mit Förderpreis der Landeskirche Hannover ausgezeichnet

Bei der Verleihung des Förderpreises (v. li.): Doris Stennert, Hildegard Wollstein, Heinz-Dieter Wenck, Wolfgang Kresse und Ralf Meister (Foto: Jens Schulze)
ce. Winsen. Mit dem Förderpreis der Landeskirche Hannover wurden kürzlich Doris Steinert, Hildegard Wollstein, Wolfgang Kresse und Heinz-Dieter Wenck als Mitarbeiter aus der Generation 60plus des "Internationalen Cafés" in Winsen von Landesbischof Ralf Meister ausgezeichnet. Der mit 1.000 Euro dotierte 4. Platz wurde den ehrenamtlichen Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz im wöchentlichen Treffpunkt für Flüchtlinge und Einheimische zuerkannt. Die Verleihung fand im Landesmuseum Hannover statt.
„Ich bin beeindruckt von der Professionalität aller Projekte, die sich um den Förderpreis beworben haben, und vom Engagement der Verantwortlichen“, betonte Ralf Meister. „Die Arbeit mit und für die Generation 60plus ist ein wichtiges Aufgabenfeld für uns als Kirche.“
Ein besonderes Kriterium des Förderpreises war, dass die Projekte von älteren Frauen und Männern mit initiiert sein mussten. „Die Arbeit mit Senioren gehört in Kirchengemeinden und Einrichtungen unserer Landeskirche ganz selbstverständlich dazu und wird überwiegend von Älteren gestaltet und verantwortet", so Oberkirchenrätin Dr. Heike Köhler aus der Wettbewerbs-Jury.
Das "Internationale Café" der St. Marien-Kirchengemeinde in Winsen habe - so die Jury - die Ausrichtung der Arbeit mit Älteren in besonderer Weise umgesetzt. Rund um das Café als Kernpunkt der Flüchtlingsarbeit der Kirche sei eine Vielzahl von Ideen, Initiativen und Kooperationen entstanden. "Dabei begegnen sich ganz unterschiedliche Menschen", berichtete Pastor und Projekt-Mitinitiator Markus Kalmbach. „Ins Café kommen junge und alte Menschen aus verschiedensten Ländern. Es sind Frauen, Männer und zunehmend auch Kinder, Flüchtlinge und alteingesessene Bürger, Christen und Angehörige anderer Religionen.“
Für die Zukunft hat der Theologe einen Wunsch: „Ich hoffe sehr, dass die positive Einstellung der Menschen in unserer Stadt gegenüber den Flüchtlingen so bleibt und dass wir den Flüchtlingen noch besser helfen können - durch noch mehr Sprachkurse, noch mehr Praktikums- bzw. Ausbildungsplätze und durch noch mehr Wohnungen.“
Insgesamt haben sich 22 Projekte aus der gesamten Landeskirche um die insgesamt 11.000 Euro Preisgeld beworben.