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Dahliade wird verkleinert

Die Dahliade gilt als touristisches Aushängeschild für Winsen (Foto: archiv ce)
thl. Winsen. Was passiert mit der Dahliade? Diese Frage stellte sich, nachdem Günter Homann und seine Mitstreiter vom "Arbeitskreis Gartenpflege" im Förderverein Gartenschau zum Jahresende ihren Abschied verkündet hatten (das WOCHENBLATT berichtete). Jetzt ist eine Lösung in Sicht: Die Fläche für die Dahlien soll künftig um gut die Hälfte verkleinert und von einem externen Unternehmen bewirtschaftet werden.
Rückblick: Zur Landesgartenschau 2006 wurde im zentralen Bereich der Gärtner-Fantasien die „Dahliade“ errichtet. Über 3.000 Dahlien und 350 verschiedene Sorten blühten zum Event auf einer Fläche von rund 2.500 qm. Dieser Dahliengarten ist erhalten geblieben und bildet seither das Herzstück der Gärtner-Fantasien. Damit behält das Motto der Landesgartenschau „blühende Fantasie“ bis heute seine Gültigkeit. Zum Dahlientag wird die Dahliade jährlich im September/Oktober zur Hauptblüte präsentiert. Rahmen ist ein Programm für die ganze Familie mit Ständen aller in den Luhegärten aktiven Gruppen.
Die Pflege und Unterhaltung der Dahliade wurde nach der Landesgartenschau zunächst von der Interessensgemeinschaft "Dahlienfreunde Winsen", seit 2009 vom Förderverein Gartenschau Winsen ehrenamtlich übernommen. Die Kosten für Material wie Dünger, Kompost, Bindestangen usw. wurden teils von der Stadt und teils vom Förderverein übernommen. Der Bauhof leistete zum Erhalt der Dahliade Mitarbeit insbesondere bei dem Transport der Dahlienknollen, dem Pflanzen und Entnehmen der Knollen, der Wintereinlagerung, Flächenvorbereitung sowie auch der Pflege.
Jetzt wollen Homann und sein Team aufhören - aus Altersgründen. Die mühevolle Arbeit könne nicht mehr geleistet werden, heißt es in einem Schreiben des Fördervereins. Und weiter: Die Suche nach einem Nachfolger sei leider ohne Erfolg geblieben.
Da die Stadt an ihrem touristischen Aushängeschild festhalten will, allerdings das Geld in der Kasse fehlt, musste eine Lösung gefunden werden. Künftig ist die Dahlienfläche "nur" noch 1.200 qm groß. Dadurch bleiben unterm Strich Kosten von rund 35.000 Euro für die Stadt übrig. Mit einer beschränkten Ausschreibung soll nun eine Firma gefunden werden, die die Arbeiten übernimmt.