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Flüchtlingsarbeit der Kirchengemeinde und des Kirchenkreises Winsen wird in Hannover mit Integrations-Sonderpreis ausgezeichnet

Läuft mit großem Erfolg seit Herbst 2013: das internationale Café in Winsen (Foto: archiv)
ce. Winsen/Hannover. "Zugehörigkeit durch Verständigung - Sprache ist der Schlüssel zur Teilhabe" - unter diesem Motto wurde jetzt in Hannover der Niedersächsische Integrationspreis verliehen an Projekte und ehrenamtliche Initiativen, die sich besonders für Flüchtlinge einsetzen. Die Flüchtlingsarbeit der Winsener Kirchengemeinde St. Marien und des Kirchenkreises Winsen wurde dabei mit dem Sonderpreis des Bündnisses "Niedersachsen packt an" prämiert. Pastor Markus Kalmbach nahm den Preis von Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, und vom niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil entgegen.
Der Integrationspreis ist insgesamt mit 24.000 Euro dotiert, der Sonderpreis des Bündnisses "Niedersachsen packt an" für die Winsener Initiative mit 6.000 Euro. Ins Leben gerufen wurde das offene Aktionsbündnis Ende 2015 gemeinsam vom Land Niedersachsen, dem Deutschen Gewerkschaftsbund, den Unternehmerverbänden Niedersachsen, der katholischen Kirche und der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen.
„Unsere gemeinsame Arbeit mit den ganz vielen Verzweigungen wurde als hervorragendes Beispiel gelungener Flüchtlingsarbeit ausgezeichnet“, freute sich Markus Kalmbach. „Dies war nur möglich, weil alle so intensiv mitarbeiten und die Sache unterstützen, deswegen ist dies ein Preis für alle beteiligten Ehrenamtlichen.“
Bereits seit Herbst 2013 betreibt die Initiative ein internationales Café als Anlaufstelle für Flüchtlinge. Die vielen ehrenamtlichen Helfer vermitteln auch Sprachkurse und suchen gemeinsam mit Schulen und Betrieben nach Lehrstellen für die Flüchtlinge.
Insgesamt 170 Vereine, Initiativen und Institutionen hatten sich um den Integrationspreis beworben.