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Glatte Eins für die IGS Roydorf

Groß war die Freude bei Schulleiter Matthias Aschern (Zweiter v. re.) und seiner Kollegin Marianne Assenheimer (Zweite v. li.), als die Inspektorinnen Renate Peters-Domann (re.) und Gina Ruth Reinholz (li.) das Ergebnis verkündeten (Foto: oh)
thl. Roydorf. Ausgedrückt in einer Schulzensur wäre das eine glatte Eins! An der IGS Roydorf hat jetzt die erste Schulinspektion stattgefunden. An vier Tagen haben zwei Inspektorinnen des „Niedersächsischen Landesinstituts für Qualitätsentwicklung“ Gespräche mit Lehrkräften, Schülern und Eltern geführt, etwa 500 Seiten Konzepte analysiert und mehr als 80 Prozent des Unterrichts besichtigt.
Dabei hat die IGS ein herausragendes Ergebnis erzielt - nach Angaben der leitenden Inspektorin Gina Ruth Reinholz das ansprechendste, das sie in der gesamten Prüfphase verkünden durfte. Besonders wurde hervorgehoben, dass die Expertinnen in keiner Kernaufgabe zu einer geringeren Einschätzung gelangt sind als die Schule selbst - in einigen Bereichen sogar zu einer höheren. Stärkste Kernaufgabe der IGS war „Die Schule verbessert ihr schuleigenes Curriculum“. Hier gab es mit „abgesichert“ die Bestnote, die das Inspektorenteam seit 2006 noch nie vergeben hat. „Sie sind eine Schule, die eine enorme Aufbauleistung erbracht hat“, so Reinholz.
Als besonders erfolgreich „entwickelt“ beschrieb der „Schul-TÜV“ auch die Teamarbeit der Lehrkräfte und Mitarbeiter/innen, die sich seit Gründung der Gesamtschule im Sommer 2011 wöchentlich für drei Stunden in einer festen Teamzeit treffen und in Fach- und Jahrgangsteams gemeinsam Konzepte entwickeln, Unterricht vorbereiten und ihre Zusammenarbeit gestalten. Die Schulprogrammarbeit wurde ebenso gelobt wie die Förderung der Unterrichtsqualität durch die Schulleitung, die jeden Kollegen jedes Jahr im Unterricht besucht. Als echtes Highlight stellten die Inspektorinnen schließlich die Beratung und Unterstützung von Schülern und Eltern heraus. Dazu tragen die jährlichen „Sechs-Augen-Gespräche“ zwischen Klassenlehrern, Eltern und Kindern ebenso bei wie die Schulsozialarbeiterin Nancy Kühne und das gerade entwickelte Konzept zur Berufsorientierung.
Werte über 80 Prozent erreichte die IGS auch bei der Unterstützung von Lern- und Arbeitstechniken im Unterricht.