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"Kreatives Feuer brennt noch": Ole Ohlendorff aus Winsen ist seit 25 Jahren als freischaffender Maler bundesweit erfolgreich

"Excuse me while I kiss the sky" heißt das Bild, das Ole Ohlendorff von Rock-Legende Jimi Hendrix malte (Foto: Stefan Heinemann)
ce. Winsen. "Ich bin in meiner Kreativität immer noch sehr hungrig nach neuen Inspirationen. Das permanente Kennenlernen und Erleben neuer Kulturen ist für mich ein unglaublicher Schatz." Das sagt Ole Ohlendorff (57) aus Winsen, der seit 25 Jahren freischaffender Maler und inzwischen bundesweit bekannt ist.
Für Aufsehen sorgt auch im Jubiläumsjahr Ohlendorffs Bilderzyklus "Dead Rock Heads", eine malerische Hommage an verstorbene und lebende Musikgrößen aus Rock, Pop, Blues, Jazz und Punk. Seit 1996 schuf der Künstler in dieser Reihe bislang rund 130 Porträts. In der Galerie finden sich Berühmtheiten wie Johnny Cash, John Lennon, Falco, Bob Dylan, Ozzy Osbourne und Amy Winehouse. Sie waren bereits in Museen von Hamburg bis Hessen und auf dem weltweit größten Heavy-Metal-Festival in Wacken zu sehen. 2009 wurde Ohlendorff für die "Dead Rock Heads" mit dem Kulturpreis "Blauer Löwe" des Landkreises Harburg ausgezeichnet. Noch bis 18. September werden 50 der prämierten Porträts im Kunst-Forum Gotha (Thüringen) präsentiert. Zur Vernissage kam als prominenter Gast Udo Lindenbergs Bassist Steffi Stephan, mit dem Ole Ohlendorff seit knapp 40 Jahren befreundet ist. "Mit meinen Ausstellungen will ich zur generationsübergreifenden Kommunikation anregen. Ich freue mich, dass hier 70-jährige Rolling-Stones-Fans und junge Winehouse-Hörer miteinander ins Gespräch kommen", sagt Ole Ohlendorff.
Die Liebe zu den "kreativen Geschwistern Musik und Malerei" keimte in dem gebürtigen Winsener während seiner Arbeit als Polizeibeamter von 1975 bis '81 in Hamburg auf. "In meiner Freizeit besuchte ich Konzerte von Stars wie Eric Burdon und Lindenberg, die ich bislang nur von Platten kannte. Nach den Live-Erlebnissen war ich von der Rockmusik infiziert", blickt Ohlendorff zurück.
Nachdem er seinen Polizeidienst quittiert hatte, ging er auf Weltreise und schlug sich als Werftarbeiter, im Kurierdienst, als Roadie und Koch auf der "Achterbahnfahrt des Lebens" durch. Gleichzeitig brachte er sich das Malen bei und hatte erste Ausstellungen. Seitdem setzt er sich in seinen Werken auch kritisch mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinander. 1990 kam Ohlendorff als freischaffender Künstler nach Winsen zurück. Dort rief er die Kreativen-Gruppe "Kunstasyl" und die "Winsener Kulturtage" mit ins Leben.
Ohlendorffs Bilder befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen unter anderem im Rolling-Stones Museum in Lüchow (Wendland), im Deutschen Rock & Popmuseum in Gronau (NRW), im Kunstarchiv Lüneburg und sogar im Trophäensaal des brasilianischen Fußballverbandes CBF in Rio de Janeiro.
In diesen Tagen laufen Verhandlungen über Kunstprojekte, die Ole Ohlendorff nach Norditalien und Skandinavien führen könnten. "Ich hätte richtig Bock darauf, neue Menschen und Länder kennen zu lernen. Mein inneres Feuer, die Neugierde und der Spaß an der Sache, brennt noch", sagt Ohlendorff. "Genau darum geht es - das Weiterreichen des Feuers."
- Infos unter www.ohlendorff-art.de.