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"Schönes regionales Flair" begeisterte Besucher beim 40. Salzhäuser Weihnachtsmarkt

Auch Bratäpfel für den guten Zweck kamen gut an (v. li.): Martina Knopp, die von Ehemann Karsten begleitet wurde, genoss den Leckerbissen am Stand von Ulrich und Nicole Angulo-Hielscher
ce. Salzhausen. "Die lange Tradition dieses Marktes steht für ein großes gemeinsames Engagement, bei dem viele Menschen etwas unternehmen und übernehmen!" Das betonte Salzhausens Bürgermeisterin Elisabeth Mestmacher, als sie am vergangenen Wochenende gemeinsam mit Samtgemeinde-Bürgermeister Wolfgang Krause und Hans-Uwe Weyer, Vorsitzender des Verkehrs- und Kulturvereins Salzhausen, den 40. Salzhäuser Weihnachtsmarkt einläutete.
Rund um die Winsener Straße und die Schmiedestraße präsentierten wieder zahlreiche Schausteller und Unternehmen eine breite Palette an Produkten und Aktivitäten, die Tausende begeisterte Besucher anlockte. Die Angebots-Bandbreite reichte von Advents- und Weihnachtsdekorationen über Vogelhäuser bis zu modernster Gartentechnik. Und auch das Rahmenprogramm ließ mit zünftigen bis poppigen Klängen, Tanzvorführungen, Zaubereinlagen, einer Tombola sowie besinnlichen Andachten in der St. Johannis-Kirche keine Wünsche offen.
"Uns gefallen die Gemütlichkeit des Marktes und das schöne regionale Flair", erklärten Heinrich Nottorf und Ehefrau Ulrike aus Tangendorf, während sie Lose für die Tombola kauften. Deren Erlös ging diesmal an das Salzhäuser Ferienprogramm 2018 sowie an Ulrich und Nicole-Angulo Hielscher aus Salzhausen, die für ihren autistischen Sohn León Maximilian dringend einen Begleithund benötigen. Anschaffung und Ausbildung des Hundes kosten rund 26.000 Euro (das WOCHENBLATT berichtete). "Dank der starken Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung haben wir schon etwa 22.600 Euro zusammen", freute sich Nicole Angulo-Hielscher. Zusammen mit ihrem Mann verkaufte sie selbst auf der Marktmeile unter anderem Bratäpfel. Diese ließ sich auch Martina Knopp aus dem gut drei Kilometer entfernten Eyendorf schmecken, die von Ehemann Karsten begleitet wurde. "Wir sind heute zum ersten Mal zu Fuß zum Markt gekommen, wollen uns hier stärken, Freunde treffen und dann wieder den Heimweg antreten", so Martina Knopp.
Ein Genuss war für viele Besucher auch die Feuerzangenbowle, die es im Biergarten-Bereich des angebrannten Hotels und Restaurants "Josthof" gab. Ausgeschenkt wurde die Bowle von Grundstücksbesitzer und Gastronom Jörg Hansen und dessen Freunden von der Rennrad-Gruppe "Team Weihenstephan". Auch sieben Monate nach dem Großfeuer ist dessen Ursache noch nicht geklärt und daher von der Versicherung noch keine Entschädigung gezahlt worden. "Ich bin aber zuversichtlich, dass bis Ende dieses Jahres eine Einigung erreicht wird", sagte Jörg Hansen, der derzeit in Bayern lebt, gegenüber dem WOCHENBLATT. "Ich habe vor, wieder nach Salzhausen zurückzukehren, und würde gerne im nächsten Sommer den 'Josthof'-Biergarten wieder eröffnen."