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Zweiter Weltkrieg als Facharbeit

U.a. besuchten die Schüler auch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Foto: Neises)
thl. Winsen. Das Jahr 2015 steht im Zeichen des Gedenkens an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren. Auf ganz individuelle Art und Weise setzten sich die Neunt- und Zehntklässler der Johann-Peter-Eckermann-Realschule mit den Schrecken des Nationalsozialismus auseinander.
Klassenweise und in Kleingruppen begaben sich die Schüler des neunten Jahrgangs auf Spurensuche in der Gedenkstätte Neuengamme und erschlossen sich dabei eigenständig die Geschichte und den Wandel dieses Ortes. Verschiedene historische Fotografien spiegelten die einzelnen Themenbereiche zur Geschichte des Konzentrationslagers, für den dieser Ort exemplarisch steht, wider. Mit Hilfe von Hörstationen, Texttafeln im Gelände sowie vertiefend in der Ausstellung und im Offenen Archiv erarbeiteten die Kleingruppen ihren Themenbereich und bereiteten ihn für die spätere Präsentation auf. Diese fand im zweiten Teil des Projekttages während einer gemeinsamen Führung direkt im Gelände mit den Mitschülern statt.
Auch der zehnte Jahrgang setzte sich mit dem Themenkomplex „Nationalsozialismus“ auseinander. In Form einer Facharbeit sollten sich nun die Jugendlichen mit der Thematik „Nie wieder! – 2. Weltkrieg 1939 – 1945“ befassen. Als Grundlage suchte sich jeder Schüler ein Bild, welches einen Themenbereich des Nationalsozialismus widerspiegelt. Dies sollte dann zum „Sprechen“ gebracht werden, beschrieben und in den historischen Hintergrund eingeordnet werden. Anschließend sollte begründet werden, warum sich der Jugendliche bei seiner Auswahl für dieses Bild entschieden hatte.
„Durch diese Art der Arbeitsaufträge“, so Geschichtslehrer Andreas Neises und Initiator des Projektes, „entstanden viele individuelle Exponate und Facharbeiten, die zeigen, wie intensiv die Jugendlichen die dramatische Entwicklung in den Jahren bis 1939, aber auch die Zeit während und nach dem Krieg berührt hat.“