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CDU der Samtgemeinde Salzhausen unterstützt Forderung nach mehr Polizeipräsenz

Christian Oertzen, Vize-Vorsitzende und Öffentlichkeitsbeauftragte des CDU-Ortsverbandes (Foto: archiv/mum)

CDU-Vizevorsitzende: "Sicherheitsgefühl ist verloren gegangen"

ce. Salzhausen.
"Die CDU in der Samtgemeinde Salzhausen unterstützt vorbehaltlos die Forderungen der Bürgeriniative 'Sicheres Salzhausen' nach mehr Polizeipräsenz in der neu gebauten Station." Das erklärte jetzt Christiane Oertzen, Vize-Vorsitzende und Öffentlichkeitsbeauftragte des Ortsverbandes, in einer Pressemitteilung. In der BI haben sich Bürger zusammengeschlossen, die nach mehreren Einbrüchen um ihre Sicherheit besorgt sind (das WOCHENBLATT berichtete).
Die Besetzung der Salzhäuser Polizeistation in der Woche von 7 bis 20.30 und am Wochenende von 10 bis 19 Uhr  - so die Christdemokraten - "lädt Einbrecher geradezu ein, hier ihre Straftaten zu begehen". Bis die aus Winsen alarmierte Polizei vor Ort sei, könne es durchaus eine Stunde dauern. 
Seit Jahren werde auch seitens der Polizeigewerkschaften ein sofortiges Handeln vom Innenministerium in Hannover gefordert. Auch die Gewerkschaften stoßen laut CDU ebenso wie die Bürger auf "harsche Ablehnung". So habe Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius die Aufstockung der Polizei als "völlig maßlose Forderung" abgetan.
Derzeit sind in der Salzhäuser Polizeistation zehn Mitarbeiter beschäftigt, die auch das Gebiet der Samtgemeinde Hanstedt mit betreuen. "Platz wäre aber für 14 Personen. Zumindest das sollte das Nahziel sein. Aber wenn sogar die immer größer werdende Zahl der Dolmetscher aus dem Etat der Polizei bezahlt werden muss, ist dafür natürlich kein Geld vorhanden", schreibt Christiane Oertzen. Wenn es dann doch Personalaufstockungen gebe, kämen diese in der Fläche nicht an. Personalerhöhungen seien nur für Sondereinheiten vorgesehen. "In der Verantwortung des SPD-geführten Innenministeriums liegt eine dramatische Verschlechterung der Arbeitssituation der Polizeibeamten", ist der CDU-Verband überzeugt. Die Ermittlungsbereiche arbeiteten an der Grenze zur Funktionsfähigkeit. "Es macht fassungslos, dass diese Tatsache in Hannover bewusst ignoriert wird. Das gewohnte Gefühl der Sicherheit in den eigenen vier Wänden ist bei der Bevölkerung verloren gegangen", so Christiane Oertzen.