Ärgernis in Apensen: Lose Steine

Lockere Steine am Apenser Kreisel: Sie stellen eine Gefahrenquelle dar   Foto: jd
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jd. Apensen. Über den Straßenzustand am Kreisel in der Apenser Ortsmitte ärgert sich FWG-Ratsherr Oliver Bülte: Dort sind bei der Querungshilfe an der Einmündung der Stader Straße mehrere Pflastersteine herausgebrochen. Irgendjemand hat einige der aus dem Boden gelösten Steine bereits von der Mittelinsel entfernt und neben dem Kreisel im Gras abgelegt. "Das kann so nicht bleiben", meint Bülte - nicht nur wegen der Optik, sondern vor allem auch aus Sicherheitsgründen. Doch Apensens Gemeindedirektorin Sabine Benden zeigt sich ratlos. "Die Gemeinde darf nichts unternehmen, weil es sich um eine Landesstraße handelt." Die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sehe aber derzeit keinen Handlungsbedarf.

"Muss erst etwas passieren, bis die Behörde reagiert", fragt sich Bülte. Lande einer der Pflastersteine auf der Fahrbahn, könnte das eine beträchtliche Gefahr für die Autofahrer darstellen. Die herumliegenden Steine könnten zudem Jugendliche dazu verleiten, irgendwelchen Unfug damit anzustellen. Bülte regte an, die lockeren Stein zumindest provisorisch einzubetonieren, damit der Schaden nicht noch größer wird. Verursacht wird das Problem durch die großen Lkw, die derzeit wegen des Brückenbaus an der B73 durch Apensen umgeleitet werden. Die Buxtehuder Behelfsbrücke über die Este ist nicht für den Schwerlastverkehr ausgelegt. Eine der Ausweichrouten führt ausgerechnet durch die Apenser Ortsmitte.

Dem dortigen Kreisel bekommt die erheblich Zusatzbelastung ganz und gar nicht: Da die tonnenschweren Laster nicht den Radius schaffen, geraten sie beim Abbiegen mit den Hinterreifen auf die Inseln an den Einmündungen, wobei die Stader Straße besonders betroffen ist.

Benden will nochmals bei der Landesbehörde vorsprechen. Sie hat aber wenig Hoffnung: "Uns wurde mitgeteilt, dass für die Reparaturarbeiten der Kreisel gesperrt werden müsste." Das gehe aber nicht, weil dann auch die Umleitungsstrecke dicht sei.

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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