Jugendfeuerwehren aus Apensen, Schwaan und Stedorf und THW Buxtehude campten
Apensen: "Schnell eine Einheit"

Ben (11) gehört zur Jugendfeuerwehr aus Schwaan. Schon bei seiner Ankunft war er überzeugt: "Das Campen wird mir bestimmt gefallen"
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ab. Apensen. Die Teilnehmer der Jugendfeuerwehren Apensen und Sauensiek, Schwaan (Mecklenburg-Vorpommern) und Stedorf/Dörverden (Landkreis Verden) sehen sich alle nur einmal im Jahr: beim gemeinsamen Campen. Am vergangenen Wochenende war es in Apensen wieder so weit: Auf dem Gelände der Feuerwehr an der Neukloster Straße wurden die großen Zelte aufgebaut und die Gäste am Freitagabend empfangen. Bis Sonntag hieß es für alle Teilnehmer: Spiel, Spaß und Spannung, mit allem, was dazugehört.

Insgesamt 50 Kinder und Jugendliche nahmen am diesjährigen Camp teil. Auch Jugendliche des THW Buxtehude waren wieder mit dabei. Es sei ein "Wochenende mit viel Spaß und viel Party" gewesen, berichtete Gemeindejugendfeuerwehrwart Björn Heibült. Und Jugendwartin Franziska Cohrs ergänzte: "Es ist faszinierend und schön zu sehen, wie die Teilnehmer schon am Freitagabend zu einer Einheit zusammenwachsen. Und das, obwohl sie sich nur einmal pro Jahr treffen."

Das Wetter bot alles, von Sonnenschein über Wind bis hin zu strömendem Regen. Den bekamen die Camper besonders am Samstag zu spüren: Nachdem es am Freitagabend einen Orientierungslauf durch Apensen gegeben hatte, von dem die letzte Gruppe erst gegen 23.30 Uhr zurückkehrte, stand am Samstag Wasserski fahren in Neuhaus auf dem Programm. Der 16-jährige Tom war davon begeistert.
"Ich fand alles sehr schön. Aber Wasserski fahren war besonders gut, weil ich das kann." Ob er im nächsten Jahr auch beim Camp in Schwaan dabei sein werde, wisse er noch nicht, "weil ich dann meine Lehre beginne". Lukas (17) vom THW Buxtehude fand das Camp ebenfalls prima "und entspannend" - am Wasserski fahren hatte er sich nicht beteiligt. "Das war mir zu voll. Dafür bin ich geschwommen." Jetzt habe er das Ziel, in die Apenser Jugendfeuerwehr einzutreten. "Dazu steht aber noch ein Gespräch mit dem Ortsbrandmeister an. Denn der muss erst seine Einwilligung dazu geben." 

Pro Person kostete das Camp 25 Euro, so Björn Heibült. "Den Rest zahlen der Landkreis aus einem Jugendfördertopf und die Gemeinde." Sponsoren seien ebenfalls beteiligt, an die Heibült ein großes Dankeschön schickt. Ausklingen ließen die Apenser das Treffen beim CTIF-Wettkampf (s. Kasten) und einem Mittagessen. Denn großartig versorgt wurden die Teilnehmer ebenfalls - von Heibülts Frau Nele, die laut Jugendwartin Franziska Cohrs "einen fantastischen Job gemacht hat".

Wettbewerb der Jugendlichen
Die Jugendlichen traten auch beim CTIF gegeneinander an. Das ist ein zweiteiliger Wettbewerb nach internationalen Regeln, der in ganz Europa gleich abläuft. Der erste Abschnitt besteht aus einem "Löschangriff", einem Parcours mit Aufgaben wie Schläuche ausrollen oder Knoten machen. Der zweite Teil besteht aus einem 400 Meter Staffellauf, an dem die Jugendlichen einheitlich gekleidet teilnehmen. "Damit auch Länder ihn absolvieren können, die finanziell nicht in der Lage sind, Schutzausrüstung zu besorgen", erklärt Björn Heibült.

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