Mobilfunkturm in Wiegersen errichtet
Nach zehn Jahren ist das Funkloch bald Geschichte
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Gute Nachrichten für Wiegersen und Revenahe-Kammerbusch: Nach rund zehn Jahren Planung, Standortsuche und zahlreichen Gesprächen ist der neue Mobilfunkturm in Wiegersen fertiggestellt. Der 51 Meter hohe Funkmast soll in Kürze in Betrieb genommen werden und die Mobilfunkversorgung in der Region deutlich verbessern. Damit steht ein langjähriges Infrastrukturprojekt der Gemeinde Sauensiek vor dem erfolgreichen Abschluss.
Mobilfunkversorgung in Wiegersen: Ein langer Weg zum neuen Funkmast
Bereits 2016 begannen die ersten Gespräche über eine Verbesserung der Mobilfunkversorgung in Wiegersen. Ursprünglich war ein Standort auf dem Gelände der Hundeschule am Kirchweg vorgesehen. Ein späteres Gutachten empfahl jedoch, einen gemeinsamen Standort im Bereich Borrel zu finden, um sowohl Wiegersen als auch Revenahe-Kammerbusch besser mit Mobilfunk versorgen zu können.
Anschließend geriet das Vorhaben für längere Zeit ins Stocken. Erst 2021 kam durch ein Markterkundungsverfahren der Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft des Bundes wieder Bewegung in die Planungen.
Ein entscheidender Fortschritt gelang 2022: Die Gemeinde Sauensiek nahm gemeinsam mit der Firma ACON die Standortsuche erneut auf. Schließlich konnte mit dem Grundstückseigentümer Hans-Dieter Mehrkens ein Pachtvertrag für den künftigen Mobilfunkstandort geschlossen werden.
Gemeinde Sauensiek setzt sich für Mobilfunkausbau ein
Anfang 2024 folgte ein weiterer wichtiger Schritt. Die Gemeinde Sauensiek schloss mit dem Unternehmen NOVEC einen Gestattungsvertrag über die erforderlichen Leitungsrechte und Zuwegungen. Im weiteren Verlauf wurde NOVEC von Phoenix Tower International übernommen.
Trotz dieser Fortschritte waren weitere Anstrengungen notwendig, um das Projekt tatsächlich umzusetzen. Im Jahr 2025 setzten sich die Gemeinde Sauensiek und Jens Schütt vom Landkreis Stade erneut intensiv für die Realisierung ein.
Unterstützung erhielten sie dabei von der CDU-Landtagsabgeordneten Birgit Butter und Stades Landrat Kai Seefried. Beide machten sich beim niedersächsischen Wirtschaftsministerium in Hannover für den Bau des dringend benötigten Mobilfunkmastes stark.
Im Januar 2026 sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne schließlich die zeitnahe Errichtung des Turms zu.
51 Meter hoher Mobilfunkturm soll in Kürze in Betrieb gehen
Im April 2026 erteilte der Landkreis Stade die Baugenehmigung für den 51 Meter hohen Mobilfunkturm. Das Unternehmen Phoenix Tower International wurde vom Mobilfunkanbieter Telefónica mit dem Bau beauftragt.
Nach einer Bauzeit von rund drei Monaten ist der Funkmast nun fertiggestellt. Die Inbetriebnahme soll in Kürze erfolgen.
Besonders erfreulich: Weitere Mobilfunknetzbetreiber haben bereits Interesse bekundet, den neuen Standort ebenfalls zu nutzen. Damit besteht die Aussicht, dass künftig Kunden verschiedener Anbieter von einer verbesserten Netzabdeckung profitieren können.
Funkloch in Wiegersen und Revenahe-Kammerbusch soll verschwinden
Mit der bevorstehenden Inbetriebnahme des Mobilfunkturms verbindet sich die Hoffnung, einen bislang unzureichend versorgten Bereich im Landkreis Stade dauerhaft besser an das Mobilfunknetz anzubinden.
Nach zehn Jahren intensiver Bemühungen ist damit ein bedeutender Meilenstein für die digitale Infrastruktur der Gemeinde Sauensiek erreicht.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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