Grundschüler müssen besonders vorsichtig sein
Apensen: Schulstraße ist keine Einbahnstraße mehr

Die Grundschule soll nach den Ferien bezogen werden. Damit sind sowohl Bauphase als auch Einbahnstraßenregelung vorbei
  • Die Grundschule soll nach den Ferien bezogen werden. Damit sind sowohl Bauphase als auch Einbahnstraßenregelung vorbei
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  • hochgeladen von Alexandra Bisping

ab. Apensen. Für die Schülerinnen und Schüler der Apensener Grundschule Isern Hinnerk heißt es nach den Ferien: besondere Vorsicht an der "Schulstraße"! Denn die seit den Bauarbeiten bestehende Einbahnstraßenregelung wird wieder aufgehoben. Bereits vor den Ferien hatte sich der Gemeinderat für die Aufhebung ausgesprochen - mit einer äußerst knappen Mehrheit. 

Die Einbahnstraßenregeleung war zu Beginn des Neubaus der Grundschule Isern Hinnerk eingeführt worden. Grund dafür war, dass in der schmalen Schulstraße Begegnungsverkehr während der Bauphase nicht möglich war. Vermehrt hatten sich Anwohner und Eltern sowie die Schulleitung und Mitarbeiter der dortigen Kita an die Verwaltung gewandt: Sie wollten die Einbahnstraßenregelung auch nach Beendigung der Bauarbeiten beibehalten, denn der nur noch in eine Richtung fließende Verkehr erhöhe die Sicherheit der Schul- und Kitakinder. Auch der Schulelternrat hatte sich einstimmig dafür ausgesprochen, die Einbahnstraßenregelung nach Beendigung der Bauphase beizubehalten.

Gemeindevertreter waren an das Straßenverkehrsamt in Stade herangetreten, um sich über die Machbarkeit zu informieren. Marcus Bredehöft vom Straßenverkehrsamt hatte daraufhin die KVG, die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und die Polizei angeschrieben und positive Rückmeldungen erhalten. Die Straßenverkehrsbehörde sieht die Einbahnstraßenregelung ebenfalls positiv, da sie mit einem Sicherheitsgewinn, insbesondere für die Schüler und Kitakinder, die mit dem Rad oder zu Fuß zur Schule kommen, verbunden ist. Begegnungsverkehr, der teilweise auf die Gehwege ausgewichen sei, um haltende Autos zu überholen, werde so vermieden.

Doch es gab auch Gegenstimmen, die die Aufhebung der Einbahnstraßenregelung forderten: Den Anwohnern war zugesagt worden, dass diese Regelung nur während der Bauphase bestehen bleiben soll. So stimmte der Gemeinderat mit fünf zu fünf Stimmen dagegen, der Antrag auf einen Fortbestand der Einbahnstraße wurde abgelehnt.
"Die Gemeinde hat Verständnis für die Anwohner, die wieder zur gewohnten Verkehrsregelung zurückkehren möchten, kann aber auch Eltern und Schule verstehen", sagte Gemeindedirektorin Petra Beckmann-Frelock auf WOCHENBLATT-Nachfrage. Wichtig sei jetzt, dass die Schüler und Kitakinder sich wieder umgewöhnen und besonders vorsichtig die Straße überqueren.

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