Neue Sportanlage für den TSV Apensen - Kunstrasenplatz ab November bespielbar
Eine Vision wird in Apensen realisiert

Sein Traum wird wahr: Oliver Drechsel auf dem planierten Grundstück Fotos: sla
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sla. Apensen. "Vor zehn Jahren haben wir erstmals Gespräche mit der Kirchengemeinde als Eigentümer des Grundstücks geführt", sagt Oliver Drechsel, Zweiter Vorsitzender des TSV Apensen. Seit zwölf Jahren gehört er dem Vorstand an, der seitdem die Vision einer zentralen Sportanlage für Apensen hat. Bislang sind die Sportplätze an drei Stellen im Ort verteilt: ein alter Grandplatz am Schützenhaus, ein Platz an der Schule, wo es immer wieder Stress mit einem Anwohner aufgrund der angeblichen Lärmbelästigung gibt, sowie der Sportplatz an der Oberschule. Durch die Erschließung der Neubaugebiete in Apensen ist der Bedarf stets gestiegen, hinzu kommt die Abgabe der Jugendplätze an der Grundschule, die einem Parkplatz für die Kindergärten weichen müssen. Der TSV Apensen zählt aktuell 1.250 Mitglieder, über die Hälfte sind Kinder und Jugendliche. Zur Fußball-Abteilung gehören 26 Mannschaften, darunter sieben Mädchen- und Damen-Mannschaften wie die erfolgreiche 1. Damen-Mannschaft, die 2019 Kreismeister wurde.
In direkter Nachbarschaft zum Sportplatz an der Oberschule "Am Soltacker" entstehen zurzeit zwei Rasenplätze und ein Kunstrasenplatz mit Flutlicht. Es sei ein längerer Prozess gewesen, die Gemeinde von der Vision des TSV zu überzeugen, sagt Drechsel. "Als Verein hätten wir dieses Projekt aber nicht stemmen können." Die Kosten für die Sportanlage würden sich auf über zwei Millionen Euro belaufen, erklärt Drechsel. Der neue Kunstrasenplatz soll ab November bespielbar sein, die beiden Grasplätze, die noch im Herbst angesät werden, werden im Sommer 2021 für den Spielbetrieb freigegeben.
Bleibt die Frage, wo die Spieler sich künftig umziehen und duschen können. Vorerst müssen sie mit den Einrichtungen der Sporthalle an der Oberschule vorlieb nehmen.
"Richtig toll wäre es natürlich, wenn wir direkt auf der neuen Sportanlage ein Dorfgemeinschaftshaus bekämen, das auch für andere Vereine, Senioren sowie alle Apenser zur Verfügung steht und genutzt werden könnte. Genügend Platz ist da", sagt Oliver Drechsel.
Randale auf dem Sportplatz
Der TSV Apensen bat bei der Gemeinde um Änderung des Einzäunungskonzeptes für die neue Sportanlage, vor allem in Richtung Rewe-Parkplatz. Die Samtgemeinde hat die Kosten, die für die Errichtung einer Einzäunung mit Toren geprüft und bei der letzten Ratssitzung in Höhe von 15.000 Euro genehmigt. Eine Einzäunung würde die Kosten, die durch durch Vandalismus entstehen deutlich senken, sagt Drechsel. Kürzlich brannte sogar eine Sitzbank, die von der Feuerwehr gelöscht werden musste. Der neben der Oberschule gelegene Spielplatz bleibt nach der Einzäunung für die Anwohner weiterhin nutzbar, auch Turnhalle, Schulgebäude, Bibliothek und VHS sind ohne Einschränkungen zugänglich.

Autor:

Susanne Laudien aus Buxtehude

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