Eisspezialitäten für ganz Europa: Eisbär Apensen feiert sein 60-jähriges Bestehen

Viel Technik und äußerste Hygiene: Die Produktion läuft zunehmend automatisch ab, die Mitarbeiter tragen Haarnetze
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  • Viel Technik und äußerste Hygiene: Die Produktion läuft zunehmend automatisch ab, die Mitarbeiter tragen Haarnetze
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Seit 60 Jahren ein Garant für leckeres Eis: Die Geschäftsführung der Firma Eisbär Eis in Apensen lädt ihre 250 Mitarbeiter anlässlich des Firmengeburtstags zu einer Hafenrundfahrt inklusive Teilnahme am "Blue Port" in Hamburg ein. Die hohe Anmeldequote zeige, dass sich die Beschäftigten mit dem Unternehmen identifizieren und die Hafenrundfahrt gut ankomme, freuen sich die beiden Geschäftsführer Martin Ruehs und Helmut Klehn. "Schließlich tragen unsere Mitarbeiter maßgeblich zum Erfolg unseres Unternehmen bei", sagt Martin Ruehs.
Eis wird es auf dem Schiff jedoch nicht geben. Denn die kalte Leckerei bestimmt seit sechs Jahrzehnten den Alltag der beiden Gesellschafterfamilien und ihrer Mitarbeiter. bis zu zwei Millionen Stück Eis pro Tag produziert das Unternehmen in Apensen für seine Kunden, nämlich Einzelhandelsketten in ganz Europa. Wer sein Lieblingseis im Supermarkt in Deutschland, Spanien oder auch Schweden kauft, erkennt am Code LEE auf der Verpackung, dass es von Eisbär-Eis in Apensen hergestellt wurde, oder beim Code LED vom Schwesternwerk vom Schwesternwerk in Ribnitz-Dammgarten.
Mit der neuen Anlage, für die gerade eine Halle auf dem Firmengelände in Apensen gebaut wird, können zukünftig sogar 100 Millionen Eisportionen im Jahr hergestellt werden. "Aufgrund der ständig steigenden Stückzahl war es notwendig, die Produktionsprozesse im Laufe der Jahre immer weiter zu automatisieren und auch die Lagerkapazitäten zu erweitern", so Helmut Klehn. Heute sind die Anlagen das gesamte Jahr hindurch in drei Schichten in Betrieb, um den Bedarf der Kunden zu decken.
In früheren Zeiten produzierte das Unternehmen, das 1955 von den Brüdern Wilhelm und Helmut Klehn Senior gegründet wurde, rund 1.000 Stück Eis pro Stunde. Diese wurden damals noch per Hand eingewickelt und an Gaststätten geliefert.
Große Veränderungen stellen Helmut Klehn und Martin Ruehs, Sohn und Schwiegersohn der beiden Gründer, in den vergangenen Jahren in der Lebensmittelhygiene fest. "Früher achtete man einfach darauf, dass alles sauber war", sagt Martin Ruehs. Vor zwei bis drei Jahrzehnten setzte man als aus Hygienegründen "Schiffchen" auf die Haare. Heute tragen die Produktionsmitarbeiter nicht nur Haarnetze, sondern auch Bartbinden, damit kein Haar den Weg ins Speiseeis findet.
Weil Allergien immer weiter zunehmen, musste Eisbär Eis einen Extra-Lagerbereich nur für Allergene wie Nüsse oder glutenhaltige Produkte einrichten. Und wenn auf einer Anlage vor der Produktion von Frucht- oder laktosefreiem Eis ein Milchspeiseeis produziert wurde, muss auf der Verpackung ein Hinweis stehen, dass das Frucht- oder laktosefreie Eis Spuren von Milch enthalten kann, auch wenn die Anlage akribisch gereinigt wurde. Schummeln geht nicht: Die Produktionsabläufe werden nicht nur häufig, sondern auch unangemeldet kontrolliert.

Viel Technik und äußerste Hygiene: Die Produktion läuft zunehmend automatisch ab, die Mitarbeiter tragen Haarnetze
Ein Teil der Eisbär-Familie (v.l.):  Margrit Klehn, Helmut Klehn, Isabel Schuldt, Ingeborg Klehn, Britta Klehn-Ruehs und Martin Ruehs
Autor:

Nicola Dultz-Klüver aus Buxtehude

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