1. Handball-Bundesliga
31:25 gegen Leverkusen: „Luchse“ können weiter auf Klassenerhalt hoffen!

Jubel nach dem phantastischen Heimsieg der "Luchse" gegen Leverkusen mit Jessica Oldenburg (v.l.), Sophie Löbig, Alexia Hauf (vorne), Natalie Axmann, Lisa Borutta, Marleen Kadenbach, Evelyn Schulz und Mareike Vogel
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  • Jubel nach dem phantastischen Heimsieg der "Luchse" gegen Leverkusen mit Jessica Oldenburg (v.l.), Sophie Löbig, Alexia Hauf (vorne), Natalie Axmann, Lisa Borutta, Marleen Kadenbach, Evelyn Schulz und Mareike Vogel
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(cc). Die Hoffnung der Handball-Luchse (HL) Buchholz 08-Rosengarten auf den Verbleib in der 1. Bundesliga hat das vergangene Wochenende überlebt. Die "Luchse" kamen zu einem 31:25 (13:13)-Überraschungssieg gegen Bayer Leverkusen und wahrten damit die Chance, in der 1. Liga zu bleiben. Zwei Spiele vor Saisonende (19. Mai zuhause gegen Mainz und 22. Mai in Buxtehude) haben die "Luchse" nur einen Punkt Rückstand auf das Team von Frisch Auf Göppingen, das nach dem 35:22-Erfolg gegen Schlusslicht Kupfalz Bären Ketsch weiter den Relegationsplatz 13 belegt.
Die "Luchse" erspielten sich den wichtigen Sieg gegen das frisch aus der Quarantäne entlassene Team der Werkselfen aus Leverkusen dank einer starken zweiten Halbzeit. Als beste Torschützin steuerte Rechtsaußen Julia Herbst sechs Treffer zum Triumph bei. "Wir haben eine starke Mannschaftsleistung gezeigt", lobte Luchse-Trainer Dubravko Prelcec. "Wir haben früh vom dezimierten Kader der Gäste erfahren und wollten Bayer von Beginn an müde spielen. Das hat sich am Ende ausgezahlt."
Zunächst agierten die Gastgeberinnen gegen Leverkusen, das nur sieben Feldspielerinnen aufbieten konnte, allerdings unkonzentriert und zu hektisch. Hinzu kamen technische Fehler im Spielaufbau. Zum Glück war auf die eigene Abwehr Verlass. Bayer Leverkusen führte zwar Mitte der ersten Halbzeit noch mit 9:6 (18. Minute), aber bis zur Halbzeitpause schaffen die "Luchse" den 13:13-Ausgleich. Maßgeblichen Anteil an der Aufholjagd hatte Torhüterin Ariela Witthöft, die ins Spiel kam und gleich zahlreiche tolle Paraden zeigte.
Im zweiten Abschnitt machten die "Luchse" da weiter, wo sie vor dem Pausenpfiff aufgehört hatten. Der Gastgeber legte durch drei herrliche Tore in Folge von Julia Herbst vor, diesen Drei-Tore-Vorsprung hielt er bis zum 24:21. Nachdem Leverkusen die letzten Kräfte mobilisierte und sechs Minuten vor Schluss durch die Treffer von Mareike Thomaier und Mia Zschocke zum 25:26 verkürzt hatte, ließen die "Luchse" keinen Gegentreffer mehr zu. Gegen platte Gäste machten Julia Herbst (2), Louise Cronstedt, Fatos Kücükyildiz und Evelyn Schulz (je 1) den Heimsieg perfekt.
"Auch wenn der Sieg am Ende etwas hoch ausfiel, hat meine Mannschaft in der zweiten Halbzeit vieles besser gemacht", lobte Prelcec. "Leverkusen hat es uns trotzdem unglaublich schwer gemacht. Vor der couragierten Leistung der Gäste kann ich nur den Hut ziehen“, resümiert der Luchse-Coach.
Für die "Luchse" spielten: Julia Herbst (6), Evelyn Schulz, Fatos Kücükyildiz (je 5), Kim Berndt, Marleen Kadenbach (je 4), Louise Cronstedt, Alexia Hauf (je 3), Sarah Lamp (1), Maj Nielsen, Lisa Borutta, Melissa Luschnat, Finja Harms und Natalie Axmann sowie im Tor Zoe Ludwig, Ariela Witthöft und Sophie Löbig.
• Vorzeitig zum Deutschen Meister gekrönt haben sich die Handballfrauen von Borussia Dortmund mit dem 39:22-Sieg bei Union Halle-Neustadt, dem 26. Erfolg im 26. Saisonspiel. Schon in der Vorsaison stand Dortmund beim Abbruch der Saison auf dem 1. Tabellenplatz - damals wurde den Borussinnen der Titel nicht zugesprochen.
Weiter spielten am vergangenen Wochenende: VfL Oldenburg - Buxtehuder SV 30:25, 1. FSV Mainz 05 - SG Bietigheim 19:34, Neckarsulmer SU - Metzingen 25:36, HSG Bensheim - Thüringer HC 23:31 und Bad Wildungen - Blomberg-Lippe 33:28.

Autor:

Roman Cebulok aus Buchholz

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