Zweitliga-Turnerinnen kämpfen um Motivation
Buchholzer Turnerinnen peilen den Erstliga-Aufstieg an

Top-Turnerin Mareen Jacobs ist nach ihrer Schulter-OP wieder in das Training mit der Mannschaft eingestiegen und arbeitet an ihrer Choreografie für eine neue Bodenkür
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TURNSPORT: Mit Mareen Jacobs, die wieder trainiert, und Neuzugang Sonja Fischer werden die Weichen für die 1. Liga gestellt

(cc). Mit starken Neuzugängen hat das Turn-Team Kiehn Group, zu dem auch Top-Turnerinnen von Blau-Weiss Buchholz gehören, den ersten Schritt in Richtung Erstliga-Aufstieg gemacht. Zugleich ist es der erste Lichtblick am Ende des Corona-Tunnels, denn die Spitzenturnerinnen sind bereits an dem Punkt angekommen, an dem sie in der noch immer anhaltenden Corona-Pause neue Motivation brauchen.
„Wir haben Wochen gebraucht, um die ganzen Fragenzeichen im Kopf zu sortieren, denn keiner konnte mit Sicherheit sagen, was passiert und wie es weitergehen kann“, berichtet Cheftrainerin Susanne Tidecks über ihre Probleme nach dem Abbruch der Wettkampfsaison und der plötzlichen Sperrung der Buchholzer Nordheidehalle.
Jetzt haben die erfolgreichsten Turnerinnen aus unserer Region nach der Bereitstellung von Hallenzeiten in den Sommerferien wieder etwas Optimismus zurückgewonnen. Für die 22-jährige Leistungsturnerin Mareen Jacobs, die vor knapp zwei Jahren mit dem Team in die zweite Bundesliga aufgestiegen ist, war die lange Corona-Pause nicht die einzige psychische Herausforderung. Die gelernte Krankenschwester musste sich zudem einer Schulter-Operation unterziehen, und sah schon ihre sportliche Karriere in Gefahr. Ganz ohne ihren geliebten Turnsport hielt sie es aber nicht lange aus, und kam nach den ersten Lockerungen im Sport in der Corona-Krise ins Training in angepasster Form zurück. „Der Wiedereinstieg in das Trainingsprogramm hat mich zwar gefordert, aber auch schneller zur Heilung beigetragen“, strahlt die Top-Turnerin, die momentan ihre Choreografie für eine neue Bodenkür zur Filmmusik von Burlesque übt. Dafür reist sie an fünf Tagen pro Woche aus Trittau zum Training in die Nordheidestadt an.
Das Zweitligateam hat auch Mareen Jacobs zu verdanken, dass sich erst kürzlich die mehrfache bayerische und deutsche Meisterin, Sonja Fischer, den Buchholzer Turnerinnen angeschlossen hat. Die 21-jährige Leistungssportlerin, die auch zahlreiche Titel auf internationaler Ebene vorweisen kann, turnte zuletzt für den TSV Tittmoning in der 1. Bundesliga. Die beiden haben sich vor vier Jahren auf einem internationalen Trainingslager kennengelernt, und den Kontakt bis heute nicht abgebrochen. „Mit Sonja Fischer könnten wir 2021 zu den Anwärtern auf den Aufstieg in die 1. Bundesliga zählen“, hofft Susanne Tidecks, die bereits eine Fortsetzung der unterbrochenen Zweitliga-Saison 2019/20 herbeisehnt. Der Deutsche Turnerbund hat bereits für die Fortsetzung den 10. Oktober in Mannheim als dritten Wettkampftag der Saison terminiert. Alle acht Zweitligavereine hängen aber noch in der Warteschleife, da derzeit keiner mit Sicherheit sagen, was passiert. Denn man wird einiges verändern. Fest steht schon jetzt, dass es am Ende der Saison 2019/20 keine wunderschönen Titel, keine Aufsteiger und auch keine Absteiger geben wird. „Wir werden so schnell nicht aufgeben, und schon jetzt für 2021 einen Zweiliga-Heimwettkampftag in der Buchholzer Nordheidehalle beantragen“, verspricht die sportliche Leiterin, Susanne Tidecks.

Autor:

Roman Cebulok aus Buchholz

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