1. Handball-Bundesliga
"Luchse" verlieren in Leverkusen

Kim Berndt kam auf insgesamt sechs Treffer für die Handball-Luchse
  • Kim Berndt kam auf insgesamt sechs Treffer für die Handball-Luchse
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DHB-Pokalspiel am Sonntag fällt aus!

(cc). Die Handball-Luchse (HL) Buchholz 08-Rosengarten mussten einen herben Dämpfer im Abstiegskampf der 1. Bundesliga hinnehmen. Beim direkten Kontrahenten TSV Bayer 04 Leverkusen unterlag der Tabellenvorletzte mit 22:33 (9:19.).
Entschieden war die Partie eigentlich schon vor der Halbzeitpause. Denn nach dem zwischenzeitlichen 3:4 in der achten Spielminute baute Leverkusen dank einer konsequenten Chancenverwertung seinen Vorsprung kontinuierlich über 12:6 (17. Minute) bis zum 19:9-Pausenstand weiter aus. Weil die „Luchse“ etliche Konter einfingen und kaum ein Mittel fanden gegen die offensive Abwehr selbst zu Treffern zu kommen.
Auch nach dem Seitenwechsel ging es zunächst nur in eine Richtung. Bereits in der 39. Minute führte Leverkusen mit 24:10 und lag Mitte des zweiten Durchgangs sogar mit 15 Treffern vorn (29:14/48. Minute). In der letzten schwächeren Viertelstunde, in der die gastgebenden „Werkselfen“ leichte Unkonzentriertheiten zeigten und Trainer Johan Petersson oft wechselte, um auch jungen Akteurinnen Spielanteile zu geben, agierten zwar die „Luchse“ nach einer auf 5:1 umgestellten Deckung entschlossener, konnten am Ende aber nur noch ein vollkommenes Debakel verhindern. Beste Werferinnen waren Kim Berndt und Marleen Kadenbach (je 6 Tore) bei den „Luchsen“, und Leverkusens Kapitänin Svenja Huber (11). "Wir hatten Probleme mit der Chancenverwertung und haben gegen die aggressive Abwehr zu viele technische Fehler gemacht“, analysierte Luchse-Trainer Dubravko Prelcec: „Leverkusen hat es im Tempospiel nach vorne mit Gegenstößen sehr gut gemacht. Wir müssen das Spiel jetzt schnell abhaken und es im Pokal kommende Woche in Oldenburg besser machen."
Das Viertelfinalspiel im DHB-Pokal am Sonntag, 30. Januar, in Oldenburg fällt aus! Der Kampf um den Einzug ins Final Four des DHB-Pokal muss verschoben werden, weil es in den Reihen des VfL Oldenburg mehrere Corona-Fälle gibt.
Bereits am Samstag, 29. Januar, 15 Uhr Halle Nord, empfängt der Buxtehuder SV im Pokal die HSG Bad Wildungen Vipers.
Bereits Samstag gewann VfL Oldenburg mit 28:27 (10:14) beim BSV Sachsen Zwickau, und Halle-Neustadt siegte 29:24 (12:11) gegen Blomberg-Lippe.
Zum Saisonende dreht sich bei den "Luchsen" auch das Personalkarussel: Kreisläuferin Evelyn Schulz (33) beendet nach 17 Jahren Handball und davon im „Luchsbau“ ihre Karriere, die sich schon jetzt auf mehr Freizeit mit ihrer Familie und ihrem Freund freut. „Mit Evi verlieren wir eine sehr wichtige Persönlichkeit. Sie war für uns immer ein Musterprofi und wir konnten uns stets auf sie verlassen“, so Luchse-Geschäftsführer Sven Dubau.
Außerdem verpflichten die „Luchse“ mit Luisa Hinrichs (kommt vom Buxtehuder SV) ein hoffnungsvolles Talent, die in den nächsten drei Jahren die Nachfolge von Maj Nielsen auf der rechten Außenposition antreten soll.

Autor:

Roman Cebulok aus Buchholz

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