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Die schöne Seite des Sports: die Sportlerinnen des Jahres (v. li.) Lea Madlen Meyer (3.), Sarah-Sophie Danker (1.) und Kira Kubbe (2.)
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  • Die schöne Seite des Sports: die Sportlerinnen des Jahres (v. li.) Lea Madlen Meyer (3.), Sarah-Sophie Danker (1.) und Kira Kubbe (2.)
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WOCHENBLATT ehrte die „Sportler des Jahres“

os. Buchholz. Während viele Menschen sich für das neue Jahr vorgenommen haben, Gewicht zu verlieren, geht Sarah-Sophie Danker (17) genau den entgegengesetzten Weg: Weil sie künftig in der Klasse bis 55 kg (bisher -52 kg) antreten wird, muss die Ju-Jutsu-Kämpferin des MTV Rottorf ein bisschen Gewicht draufpacken. „Das schaffe ich mit Eiweiß-Shakes und zusätzlichem Krafttraining“, sagte die WOCHENBLATT-Sportlerin des Jahres 2013 am vergangenen Freitagabend bei der Ehrung der Besten in Buchholz.
Mehr als 50 Sportler, Eltern und Trainer sorgten bei der Siegerehrung für tolle Stimmung in der Lim‘s Sportsbar im Sportzentrum von Blau-Weis Buchholz.
„Die WOCHENBLATT-Sportlerwahl hat sich in den vergangenen 40 Jahren zu einer festen Größe im Landkreis Harburg entwickelt“, betonte WOCHENBLATT-Chefredakteur Reinhard Schrader in seiner Begrüßung. WOCHENBLATT-Sportmitarbeiter Roman Cebulok, der die Ehrung launig und kenntnisreich moderierte, lobte die Geehrten als „Vorbilder für den sportlichen Nachwuchs“. Sie verzichteten auf vieles in ihrem Leben, um ihren hohen Leistungslevel zu erreichen.
• Die Mannschaft des Jahres, die Fußball-Frauen des Landesligisten Buchholzer FC, war mit mehr als 20 Akteurinnen vertreten.
• „Sportlerin des Jahres“ wurde Ju-Jutsu-Kämpferin Sarah-Sophie Danker (MTV Rottorf). Sie setzte sich in einer spannenden Abstimmung vor der Kanutin Kira Kubbe und Leichtathletin Lea Madlen Meyer durch.
• Sportler des Jahres wurde Bogenschütze Christoph Witt (19, 1. BSC Nordheide im SV Trelde-Kakenstorf) vor Christian Spill (Fußball/Eintracht Elbmarsch) und Malte Meyer-Oehmsen (Badminton, TuS Schwinde). Spill nahm nicht an der Ehrung teil. Mit Fußball-Landesligist Eintracht Elbmarsch bereitet er sich in der Türkei auf die Rückrunde vor.
Was die Sportler jede Woche an Trainingseinheiten abreißen, verdient großen Respekt. Sarah-Sophie Danker etwa absolviert sechs Trainingseinheiten pro Woche. Ihre Übungen hält die WM-Teilnehmerin in einem Trainings-Tagebuch fest, das vom Bundestrainer analysiert wird. Ihr nächstes großes Ziel ist die EM in Schweden am 24./25. Mai.
Sogar zwölf Trainingseinheiten bewältigt Kira Kubbe (15), eine der größten Kanu-Hoffungen Deutschlands. Vor der Schule, nach den Hausaufgaben und häufig noch mal abends muss Kira ran - ganz nebenbei stellt sie sich den Herausforderungen in der zehnten Klasse des Luhe-Gymnasiums in Winsen.
„Bislang schaffe ich alles ganz gut“, sagt sie. Viele Wettkämpfe und Training im wilden Wasser in Sachsen und Bayern runden Kiras umfangreiches Programm ab. Die Teilnahme an der Jugend-Olympiade im August in China soll Lohn der Mühen sein.
Mit viel Engagement bringt der Sportler des Jahres, Christoph Witt, in Berlin seinen Sport und das Physik-Studium unter einen Hut. Im Olympia-Stützpunkt in Hohenschönhausen kann der Youngster mit dem Bundeskader trainieren. „Das bringt mich voran“, sagt Christoph Witt, dessen Mutter Evelyn in der DDR Einzelmeisterin war.
Bis zu fünfmal pro Woche trainiert Witt. Neben Technik und Kraft stehen auch mentale Übungen an. „Sein Ding durchzuziehen, ohne sich vom Gegner beeinflussen zu lassen, macht den Unterschied zwischen sehr guten und herausragenden Bogenschützen aus“, sagt er.
Sein nächster Auftritt ist bei der DM vom 7. bis 9. März in der WinArena in Winsen. Langfristig hofft Christoph Witt auf einen Start bei den Olympischen Spielen.

Lesen Sie auch Gute Laune bei der Ehrung der "WOCHENBLATT-Sportler des Jahres"

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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