Großes Lob trotz 23:30-Niederlage gegen Bietigheim
Starke Handball-Luchse verlangen Tabellenführer alles ab

Starke Leistung: Luchse-Torhüterin Mareike Vogel parierte 18 Würfe des Tabellenführers aus Bietigheim
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os/nw. Buchholz. Starke Leistung zum Jahresausklang: Handball-Bundesligist HL Buchholz 08-Rosengarten (Luchse) bot am Mittwochabend in der heimischen Nordheidehalle dem haushohen Favoriten SG BBM Bietigheim 45 Minuten einen herausragenden Kampf und hielt das Spiel bis zum 19:20 absolut offen. Erst als bei den Gastgeberinnen die Kräfte schwanden, zog der Tabellenführer noch davon bis zum 30:23 (17:16)-Endstand. Luchse-Trainer Dubravko Prelcec zollte seiner Mannschaft ein uneingeschränktes Lob: "Ich wollte unbedingt eine bessere Leistung als bei unserem knappen Sieg gegen Ketsch sehen und meine Mädels haben mich nicht enttäuscht. Unsere sehr bewegliche 6-0-Abwehr hat es unserem individuell so stark besetzten Gegner sehr schwer gemacht und lange mitgehalten." Die Luchse bleiben nach der Niederlage mit jetzt 6:18 Punkten auf Tabellenrang 13, Bietigheim behauptete seine Tabellenführung mit 19:3 Zählern. 
Dank der starken Abwehr, trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Evelyn Schulz, und der konsequenten Chancenverwertung im Angriff bestimmten die Gastgeberinnen die Anfangsphase. Nach 17 Minuten stand es 8:5 für die Luchse, was Gäste-Trainer Markus Gaugisch zu einer Auszeit veranlasste. Diese zeigte Wirkung, durch zwei schnelle Treffer von Nationalspielerin Xenia Smits kamen die Gäste wieder heran. In der Folgezeit ging es hin und her, bis zum 17:16-Halbzeitstand für Bietigheim.
Die entscheidende Phase der Partie kam nach der 42. Spielminute: Beim Stand von 19:20 machte sich der Kräfteverschleiß bei den Luchse-Leistungsträgerinnen immer mehr bemerkbar. Trainer Prelcec wechselte gezwungenermaßen durch, was Auswirkungen auf den Spielfluss und den Zugriff auf den Gegner hatte. Folge: Bietigheim nutzte im Stil einer Spitzenmannschaft vier Ballverluste der Luchse konsequent aus und zog vorentscheidend auf 24:19 davon. Diesen Vorsprung brachte der Gast problemlos über die Zeit. Die letzte positive Aktion war aber den Luchsen vorbehalten: Julia Herbst erzielte mit ihrem zweiten Treffer den 23:30-Endstand.
Ein Sonderlob vom Trainer und von Luchse-Geschäftsführer Sven Dubau erhielten Torhüterin Mareike Vogel, die mit 18 Paraden ihr großes Können unter Beweis stellte, sowie Spielmacherin Kim Berndt, die mit ihren Ideen und ihrem Kämpferherz immer wieder die Mannschaft in Szene setzte. 
Die Tore für die Luchse erzielten Berndt (5/1), Kadenbach, Lamp (je 4), Nielsen, Geist, Borutta, Herbst (je 2), Cronstedt, Oldenburg (je 1).
Bereits am Samstag, 2. Januar 2021, ab 19 Uhr sind die Luchse in einem besonders wichtigen Spiel wieder gefordert. Beim sieg- und punktlosen Vorletzten Mainz 08 wollen sie den Abstand zum ersten Abstiegsplatz vergrößern. Luchse-Trainer Prelcec ist sicher, dass die "ehrenvolle Niederlage" gegen Bietigheim für sehr viel Selbstvertrauen gesorgt hat, um in Mainz zwei Punkte zu holen.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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