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Buchholzer Boule-Abteilung weiht neuen Boule-Platz ein

Beim Anbringen des Schildes (v. li.): Abteilungsleiter Heiko Heinze, Klaus Ehlers und Rudolf Oberfranz
 
Die Mitglieder der Boule-Abteilung mit ihrem Leiter Heiko Heinze (2. v. li.) und Blau-Weiss-Vorsitzendem Arno Rglitzky (li.). Die ersten Kugeln warf Astrid Heinze (vorn)
bim. Buchholz. "Das hat viel Schweiß gekostet", sagt Heiko Heinze, Leiter der Boule-Abteilung von Blau-Weiss Buchholz. Er meint damit die Hunderten Stunden ehrenamtlicher Arbeit, die er und weitere Aktive in den Bau des neuen Boule-Platzes auf dem Gelände neben der Kletterhalle investiert haben. Bemerkenswert: Selbst der 83-jährige Peter Glanz packte tüchtig mit an. Diese Leistung wurde jetzt bei der Einweihung der Anlage von Vorsitzendem Arno Reglitzky gewürdigt. "Mit eurem Engagement seid ihr etwas ganz Besonderes. Die Anlage ist hervorragend geworden und fügt sich gut ein", so Reglitzky.
Die neue Anlage war erforderlich geworden, weil ein Boule-Platz für die wachsende Boule-Abteilung nicht mehr ausreichte. Maximal sechs Mitglieder konnten dort spielen.
Als die Boule-Spieler vor rund eineinhalb Jahren ihren Wunsch auf einen neuen Boule-Platz mit vier Bahnen an den Vorstand herantrugen, trafen sie zunächst auf große Skepsis. Schließlich stand auch gerade das millionenschwere "Großprojekt Sporthalle" an.
Geschäftsführer Stefan Weihrauch riet zu einem Konzept, mit dem die Boule-Freunde überzeugten: Der Verein bezahlte die Materialkosten in Höhe von 7.100 Euro, die Boule-Abteilung baute den Platz in Eigenleistung, die rund 7.600 Euro wert ist. "Wenn wir geahnt hätten, wie intensiv das wird, hätte der ein oder andere sicher abgewunken", so Heiko Heinze.
Die Aktiven der Abteilung begannen vor rund einem Jahr, eine Wiese in die vier Boule-Plätze zu verwandeln. Es wurde gebaggert und planiert und ein Carport zu einer Schutzhütte umgebaut. Jetzt stehen zwei Plätze mit Brechsand als Untergrund und zwei mit Splitt zur Verfügung. "Wir spielen auf unterschiedlichen Untergründen, auch auf Parkplätzen sowie Geh- und Waldwegen. Da müssen wir Boule-Spieler flexibel sein", nennt Heinze als Begründung. "Wir wollen keine Liga-Mannschaft aufbauen. Die Geselligkeit und die Bewegung an der frischen Luft stehen an erster Stelle. Aber Turniere sind auf der neuen Anlage möglich", so Heiko Heinze.
Blau-Weiss Buchholz zählt derzeit 6.400 Mitglieder. Seit Anlage der neuen Plätze hat die zuvor zehn Mann starke Boule-Abteilung, die seit vier Jahren besteht, bereits vier neue Mitglieder gewonnen. "30 Leute können dort jetzt zeitgleich spielen", so Heiko Heinze. Und Vorsitzender Arno Reglitzky fügt augenzwinkernd. hinzu: "Vielleicht kommen wir ja dank Boule bald auf über 6.500 Mitglieder."
• Wer Lust hat, einmal ein Probespielchen zu machen, ist herzlich willkommen. Trainingszeiten sind montags von 15 bis 17.30 Uhr und donnerstags von 17 bis 19.30 Uhr. Dann bitte am Trainingstag vorher informieren, ob gespielt wird. Informationen hierzu bei Übungs- und Abteilungsleiter Heiko Heinze unter Tel. 04181-2358080 oder per E-Mail: Heiko.Heinze@gmx.de. Erforderliche Spielutensilien wie z.B. Kugeln sind vorhanden, eigene Kugeln dürfen gerne mitgebracht werden.

So spielt man Boule

Boule, der „Altherrensport“, der bereits im Mittelalter in Frankreich gespielt wurde, ist salonfähig geworden und findet auch in Deutschland immer mehr Anhänger.
Beim Boule treten grundsätzlich zwei Mannschaften mit jeweils zwei oder drei Spielern oder zwei Einzelspieler gegeneinander an. Die Spieler müssen versuchen, ihre Kugeln so nah wie möglich an die zuvor geworfene Zielkugel heran zu werfen. Gegnerische Kugeln, die den Weg versperren, werden dann nicht selten erst einmal weggeschossen. Sieger wird die Mannschaft, deren Kugel am Spielende am nächsten an der Zielkugel zum Liegen kommt.
Boule kann bis ins hohe Alter hinein betrieben werden. Er fordert und fördert die geistige Beweglichkeit, die Konzentration und den Gemeinschaftssinn.