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Sven Papendorf in WM-Form

Sie fahren gemeinsam zur Ironman 70.3-WM in Südafrika: Sven Papendorf (li.) und sein Teamkollege Peter Klemm Fotos: privat

Triathlet aus Jesteburg ist hochzufrieden mit seinem Abschneiden beim Ironman 70.3 im Kraichgau

(os). Am Vortag des Wettkampfs sah es so aus, als wenn Triathlet Sven Papendorf (46) gar nicht beim Ironman 70.3 im Kraichgau (Baden-Württemberg) antreten kann. Wegen einer Blockade konnte sich der WOCHENBLATT-Sportler des Jahres 2016 kaum bewegen. "Zum Glück war ich morgens wieder hergestellt", berichtet Papendorf. So konnte er nach intensiver Trianingsvorbereitung eine Topleistung abliefern: Für 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 km Rad fahren und 21,1 km Laufen benötigte der Produktmanager 4:47:42 Stunden. Damit unterbot er seine Zeit aus dem Vorjahr um 18 Sekunden.
"Das Schwimmen und das Rad fahren waren bombastisch", erklärte Papendorf. In beiden Disziplinen erreichte er Top-Zeiten - 29:22 Minuten beim Schwimmen und 2:35:22 Stunden beim Rad fahren. "Beim Laufen ging es primär darum durchzuhalten", sagte Papendorf. Das funktionierte sehr gut, auch dank der Unterstützung seines Jesteburger Kollegen Jens-Uwe Hirt und seines Vaters Harry Papendorf. Am Ende benötigte Papendorf für den Halbmarathon 1:38:35 Stunden.
Nach dem Rennen fieberte Sven Papendorf mit seinem Mannschaftskollegen Peter Klemm vom "Team Turbine Poschmühle e.V." mit. Dieser schaffte es nach einer mentalen Energieleistung tatsächlich, sich einen Startplatz bei der Ironman 70.3-WM zu sichern, die Anfang September in Port Elizabeth (Südafrika) ausgetragen werden. Papendorf hatte sich bereits im vergangenen Jahr beim Wettkampf auf Rügen für die Weltmeisterschaften qualifiziert. Nun fliegen er und Klemm gemeinsam nach Südafrika.
Vor der WM steht für Sven Papendorf noch ein wichtiger Wettbewerb auf dem Programm: der Ironman in Hamburg am 29. Juli. Papendorf hatte bei der Premiere im vergangenen Jahr nur knapp die erneute Qualifikation für die Ironman-WM auf Hawaii verpasst (das WOCHENBLATT berichtete). Und was passiert, wenn dieses Mal in Hamburg die Qualifikation herausspringt? "Ich würde auf den Start auf Hawaii verzichten", erklärte Papendorf. "Eine WM pro Jahr reicht mir." Langfristig sei es aber das Ziel, noch einmal auf Hawaii anzutreten.