Doch Hoffnung auf A26-Trog in Buxtehude?

Ein solches Bild, Schiffe im Buxtehuder Hafen, würde es nach dem Bau der A26-Brücke nicht mehr geben
  • Ein solches Bild, Schiffe im Buxtehuder Hafen, würde es nach dem Bau der A26-Brücke nicht mehr geben
  • hochgeladen von Tom Kreib

tk. Buxtehude. Neuigkeiten in einem fast vergessenen Streit: Ob die A26 die Este in Buxtehude in Form einer Brücke überquert ode rvon einem Trog unterquert wird, ist zwar immer noch nicht geklärt, doch das Oberverwaltungsgericht (OVG) hat jetzt einen Beschluss verkündet. Der sieht vor, dass die Stadt und die Planungsbehörde einen Vergleich anstreben sollen.
Der Vergleich würde bedeuten: Der Planfeststellungsbeschluss, der die Brücke planerisch zementiert, wird noch einmal aufgerollt. Dafür, das hat das OVG auch deutlich gemacht, müssen nachvollziehbare Zahlen über die Kosten von Brücke und Trog auf den Tisch. Die Planfeststellungsbehörde, das ist die Landesbehörde für Verkehr in Stade, soll bezogen auf den Stand der technischen Möglichkeiten von 2004 die Investitionskosten für Brücke und Trog darlegen.
Die Stadt hatte gegen den Bau der Brücke geklagt, weil das flache Bauwerk die Estestadt dauerhaft von jeder maritimen Entwicklung abschneiden würde. Segelboote könnten das Brückenbauwerk nicht passieren.
Die Argumentation der Landesbehörde, dass eine Unterquerung deutlich teurer sei, hat die Stadt in den vergangenen Jahren immer zurückgewiesen. Ihr Argument: In Holland werden häufig solche Trog-Bauwerke errichtet, die in der Endsumme nicht teurer als eine Brücke sind.

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