Preishammer für Autofahrer: das wird alles teurer

Die Mobilität in Deutschland ist im Wandel. Immer mehr Städte und Gemeinden verpflichten sich, den Individualverkehr mit dem Fahrrad sowie den öffentlichen Nahverkehr zu stärken. Das geht zulasten der motorisierten Individualisten, die mit dem Auto unterwegs sind.
In Zukunft soll das Autofahren unattraktiver werden. Die Gemeinden wollen mit einem verbesserten Nahverkehr und günstigeren Zugtickets die Mobilitätswende einleiten. Zudem greifen Sie auch nach finanziellen Druckmitteln. Das Autofahren wird in den nächsten Jahren deutlich teurer. Gesetzesänderungen haben auch Auswirkungen für die Menschen in dieser Region.

Klimapakt macht Benzin teurer
2030 möchte die Bundesregierung verbindliche Klimaschutzziele erreichen .

Im Fokus steht ein reduzierter Ausstoß des klimaschädlichen CO2. Zukünftig wird der Ausstoß ein Preisschild bekommen. Dadurch werden Heizöl, Erdgas und auch Benzin und Diesel teurer. Das hat Auswirkungen auf die Benzinpreise an der Tankstelle. Wer zukünftig beim Branchenprimus Shell oder Aral tanken geht, wird beim Diesel mindestens neun Cent mehr bezahlen müssen pro Liter.

Gleiches gilt für Autofahrer, die Benzin tanken.
Die Bepreisung von Kraftstoffen soll ab dem Jahr 2021 beginnen. Nicht nur Autofahrer müssen dann mit höheren Ausgaben rechnen. Auch Privatverbraucher sind davon betroffen, da auch Unternehmen höhere Ausgaben haben und diese an ihre Kunden weiterleiten.

Parken wird teurer
Während der Großstadt sein Auto auf einer öffentlichen Fläche abstellt, muss dafür meist bezahlen. Das gilt auch für Städte in der Region. So wird beispielsweise eine Anwohnerparkplatzberechtigung in Stade benötigt. Die Gebühr dafür beträgt derzeit 70 € für ein Jahr parken in ausgewiesenen Parkflächen. Geht es nach dem Willen des Bundesverkehrsministeriums, dürfte das Parken für Anwohner in Städten in Zukunft deutlich teurer werden. Denkbar ist ein Preis von zukünftig maximal 200 € pro Jahr für einen Parkausweis.
Der Deutsche Städtetag begrüßt den Vorstoß des Bundesverkehrsministeriums. Die Gebührenordnung der Kommunen ist seit 1993 unverändert. Begründet wird die massive Preissteigerung mit dem erhöhten Verwaltungsaufwand. Zudem sollen die möglichen Mehreinnahmen in alternative Verkehrsmittel investiert werden. Das Geld könnte beispielsweise in den Bau neuer Radwege fließen oder in den Nahverkehr.  In Buchholz ist die Investition in Wasserstoffbusse geplant.

Alternativen werden günstiger
Das Drehen an der Preisspirale ist für die Politik das letzte Mittel, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren. Im Gegenzug werden Alternativen zum Auto attraktiver gestaltet. Bahnfahren fährt in Zukunft billiger. Die Mehrwertsteuer auf Bahntickets im Fernverkehr wird von der Zeit 19 % auf den ermäßigten Satz von 7 % gesenkt.
Die Fahrpreise sinken damit um durchschnittlich 10 % Punkt die Bahn erweitert zudem ihr Serviceangebot und startet immer mehr Züge mit kostenlosem WLAN aus. Bahnfahrer können dann in Zukunft schon im Zug mit dem Laptop arbeiten, ihre Lieblingsserien streamen oder Online Sportwetten platzieren.

Dank mobiler Apps war es noch nie so einfach, Wetten auf populäre Sportereignisse zu platzieren. Fußball, Tennis, Basketball oder Golf – für jeden Zocker ist das passende Sportereignis dabei.

Auch Fliegen wird teurer
Nicht nur Autofahrer müssen sich auf steigende Preise in naher Zukunft einstellen. Die Bepreisung von CO2 wird auch das Fliegen in Deutschland teurer machen.
Die Bundesregierung hat eine Höhe der Luftverkehrssteuer für Starts von deutschen Flughäfen beschlossen. Die Erhöhung gilt bereits ab 2020 und wird Flugtickets verteuern. Nicht bekannt ist, in welchem Umfang die erhöhten Kosten an die Kunden weitergeben werden. Weder die größte deutsche Fluggesellschaft Lufthansa noch deren Konkurrenz hat sich dazu geäußert.

noch deren Konkurrenz hat sich dazu geäußert. Amerikanische Airlines kritisieren den Vorstoß der Bundesregierung, die Luftverkehrssteuer anzuheben.

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