Den Inselcharakter erhaltne
Klappbrücke in Dornbusch wird saniert

Muss saniert werden: die Klappbrücke, die nach Krautsand führt  | Foto: ig
  • Muss saniert werden: die Klappbrücke, die nach Krautsand führt
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ig. Drochtersen. Die Klappbrücke, die die Elbinsel Krautsand mit Dornbusch verbindet, ist nicht mehr im besten Zustand und muss dringend saniert werden. Im Verwaltungssauschuss wurde deshalb im Juni 2019 beschlossen, ein Ingenieurbüro mit der Entwurfsplanung und Kostenschätzung der Sanierungsvorschlags "Ersatz Holzüberbau gegen Stahltrogkonstruktion" zu beauftragen. Die Ergebnisse liegen jetzt vor. Entwurfplanung und Kostenschätzung sollen am Mittwoch, 28. Oktober, auf der Sitzung des Drochterser Ausschusses für Bau und Verkehr um 19 Uhr in der Kulturscheune vorgestellt werden.

Diskutiert wurde einst auch eine feste Querung. Konkret: keine Brücke mehr. Die Mehrheit des Rates entschied sich aber dagegen. Das Argument: Dann fehle der Inselcharakter von Krautsand.

Weitere Tagesordnungspunkte: Vorstellung der AGFK (Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen) und die Beantragung einer verkehrsbehördlichen Anordnung für die Straße "Zur Elbaussicht". Die Firma "Ferienimmobilien Elbinsel Krautsand GmbH & Co.KG" hat beantragt, in der Straße "Zur Elbaussicht" eine Schranke zu errichten. Die Kosten der Maßnahme will der Antragsteller übernehmen. Der Parkplatz und das Grundstück des dort entstehenden Hotels sind durch die Straße getrennt. Befürchtet wird, dass die Parksituation ohne eine Schranke zu einer Beeinträchtigung des Hotelbetriebes führt und auch die Verkehrssituation nicht geordnet abläuft. Das ehemalige Hotel "Elbausicht" wird gerade von der Firma aufwendig saniert.

Aktueller Anlass des Antrags: In der jüngsten Vergangenheit wurde häufig festgestellt, dass PKW in diesem Bereich den Deichverteidigungsweg befuhren und ungeordnet parkten. Die Schrankenanlage ist so geplant, dass alle Anwohner ihre Grundstücke erreichen können. Rettungsfahrzeuge können durch standardisierte Einrichtungen die Schranke passieren. Das Gleiche gilt für Fußgänger und Fahrradfahrer.

Redakteur:

Dirk Ludewig aus Stade

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