Feuerwehr Samtgemeinde Elbmarsch
Freizeitskipper ertrinkt im Hafenbecken

Die Einsatzkräfte bei einer Besprechung | Foto: Lutz Wreide
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Weil ihr Mann von einem abendlichen Bootstörn nicht nach Hause kam und auch am nächsten Morgen nicht erreichbar war, wandte sich seine Ehefrau Hilfe suchend an die Polizei. Vor Ort, im Elbstorfer Hafen, fand diese nur ein verlassenes Sportboot und den Motorroller des Vermissten vor.
Auch anwesende Bootsbesitzer konnten keinen Hinweis auf den Verbleib der Person geben. So wurde seitens der Polizei die Feuerwehr zu einer Personensuche alarmiert. Insgesamt fünf Boote gingen zu Wasser.
Mit Sonar wurde das Hafenbecken daraufhin genau abgesucht. Dabei wurde das Mehrzweckboot Drage im unmittelbaren Bereich des verlassenen Bootes schnell fündig. Nachdem auch die Boote aus Hoopte den Fundort verifizieren konnten, entschied die Einsatzleitung Taucher an dieser Stelle einzusetzen. Mit einer Unterwasserdrohne untersuchten Kräfte der DLRG zudem die Fundstelle. Schlechte Sicht in knapp fünf Meter Tiefe brachte jedoch keine neuen Erkenntnisse.

Große Suchaktion mit tragischem Ende

Im Einsatz waren zu diesem Zeitpunkt Kräfte aus Drennhausen/Elbstorf, Drage, Hoopte, Lassrönne und Marschacht. Die Einsatzleitung wird von der Feuerwehr Tespe mit dem Einsatzleitwagen unterstützt. Die kreiseigenen Rettungstaucher, sowie die Tauchergruppe der DLRG, ein RTW sowie Kräfte der Polizei sowie Wasserschutzpolizei sind ebenfalls vor Ort.

Nachdem der Taucher zu Wasser gegangen ist, gibt es leider schnell die traurige Gewissheit. In 4,5 Meter Tiefe findet dieser nach kurzer Suche den vermissten, 73- jährigen aus Pattensen. Für die Feuerwehren bleibt nur noch, den leblosen Körper zu bergen und dem Rettungsdienst zu übergeben. Was zu dem tragischen Unglück führte, ist nun Gegenstand der Ermittlungen der Polizei.

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Die Einsatzkräfte bei einer Besprechung | Foto: Lutz Wreide
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Redakteur:

Sven Rathert aus Seevetal

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