Tag der offenen Tür beim Abwasserwerk Marschacht: Spannende Einblicke hinter die Kulissen

Vor dem neuen Faulturm, der Strom aus Abwasser produziert: Peter Preis, Uwe Luhmann (Samtgemeinde Elbmarsch), Hubert Block (Abwasserwerk Marschacht); Rolf Roth und André Hübner (v. li.)
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  • Vor dem neuen Faulturm, der Strom aus Abwasser produziert: Peter Preis, Uwe Luhmann (Samtgemeinde Elbmarsch), Hubert Block (Abwasserwerk Marschacht); Rolf Roth und André Hübner (v. li.)
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bs. Marschacht. Zu einem Tag der offenen Tür hatte am vergangenen Wochenende die Samtgemeinde Elbmarsch in das Abwasserwerk nach Marschacht geladen.
Nach der Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Faulturms, eine Anlage die Schlamm aus dem Abwasserstrom mit Hilfe von Bakterien in Strom umwandelt, lud die Gemeinde alle Interessierten zu Führungen über das Gelände und zur Besichtigung von Spezial- und Reinigungsfahrzeugen ein.
In der Elbmarsch sind 98 Prozent aller Haushalte an das Zentralabwassersystem angeschlossen, mehr als eine halbe Million Kubikmeter Wasser werden jährlich in der Anlage gefiltert.
"Die Elbmarsch wächst stetig. Mit dem Faultum haben wir eine Kapazitätssteigerung von 12.000 zu versorgenden Haushalten auf 20.000 erreicht", erklärt André Hübner, Betriebsleiter beim Abwasserwerk, der den zahlreichen Besuchern den Reinigungsverlauf auf dem Gelände erläuterte. "Das Abwasser kommt zunächst im Rechenturm an und wird hier grob gereinigt. In der Vorklärung teilen sich die Ströme, der Schlamm kommt zu Teilen in die neue Fäulung. Das Schmutzwasser läuft weiter ins Belebebecken. Hier sorgen weitere Bakterien dafür, dass das Wasser nach der Klärung nicht mehr gefährlich für die Natur ist und gefahrenlos in die Elbe zurück geleitet werden kann. Trinken kann man es aber nicht", so Hübner weiter.
Auch der Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth war vor Ort und nutzte die Gelegenheit, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem kleinen Imbiss, bestehend aus Kuchen, Kaffee und Bratwurst, an dem sich die Besucher bedienen konnten.

Autor:

Sara Buchheister aus Winsen

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